J.D. Vance: Misstrauen bei Trump-Verhandlungen - Vance irritiert mit Aussage
In einem Jahr werde Amerika nicht mehr über den Iran-Krieg sprechen, verkündet Vizepräsident J.D. Vance - obwohl er selbst eine militärische Eskalation nicht ausschließt. Bei einer brisanten Äußerung dürfte auch Donald Trump aufhorchen.
Von news.de-Redakteur Tobias Rüster - Uhr
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- J.D. Vance prophezeit Ende im Iran-Krieg - überrumpelt er Donald Trump?
- Donald Trumps Waffenstillstand seit 100 Tagen unter Beschuss
- J.D. Vance schließt weitere Iran-Angriffe nicht aus
- Vance spricht von Misstrauen trotz Verhandlungsbereitschaft
US-Vizepräsident J.D. Vance, der zuletzt mit einer überraschenden Auftritts-Absage Spekulationen um seine Person auslöste, zeigt sich überzeugt davon, dass Donald Trump den bewaffneten Konflikt mit dem Iran nicht zu einem Sumpf ausarten lässt, in dem die USA jahrelang ohne klares Ziel feststecken. Der Trump-Vize erklärte gegenüber "USA Today", dass er extrem zuversichtlich sei, Amerika werde in einem Jahr nicht mehr über seine Involvierung im Iran sprechen.
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J.D. Vance prophezeit Ende im Iran-Krieg - überrumpelt er Donald Trump?
Als Veteran des Irak-Krieges und prominentester Kritiker eines militärischen Auslandseinsatzes in der Regierung betonte Vance, die Iran-Kampagne werde sich von den langwierigen Konflikten in Irak und Afghanistan unterscheiden.
- "Ich glaube nicht, dass der Präsident das tun wird", so seine Einschätzung.
Ob er Donald Trump mit dieser Einschätzung überrumpelt hat, kann man nur mutmaßen.
Donald Trumps Waffenstillstand seit 100 Tagen unter Beschuss
Die Friedensgespräche zur Beendigung des Konflikts laufen währenddessen weiter, ohne dass bisher ein Abschluss absehbar ist. US-Beamte einschließlich Vance bemühen sich bislang mit begrenzten Erfolgen darum, den Waffenstillstand zu einem umfassenden Friedensabkommen weiterzuentwickeln.
- Der bewaffnete Konflikt nahm am 28. Februar seinen Anfang, als Washington und Israel eine koordinierte Bombenkampagne gegen iranische Ziele starteten. In dieser Woche markierte die Auseinandersetzung ihre 100-Tage-Schwelle.
- Seit April herrscht offiziell ein Waffenstillstand, der jedoch zunehmend brüchig erscheint. Beide Konfliktparteien führten zwischenzeitlich weitere Angriffe aus, während Donald Trump wiederholt eine baldige Einigung angekündigt hatte.
J.D. Vance schließt weitere Iran-Angriffe nicht aus
Der Vizepräsident schloss eine Verschärfung der militärischen Auseinandersetzungen nicht aus, sollten die monatelangen Verhandlungsrunden ergebnislos bleiben. Für den Fall, dass die friedlichen Gespräche scheitern sollten, verfüge der Präsident über zusätzliche Mittel, erklärte J.D. Vance gegenüber "USA Today".
- "Wenn diese Diplomatie letztendlich zusammenbricht, dann hat der Präsident weitere Werkzeuge zur Verfügung", sagte er.
Entscheidend für die Vermeidung eines Sumpfes sei die Konzentration auf die zentrale Aufgabe, führte er weiter aus. Solange die Mission fest verankert bleibe - die Verhinderung iranischer Nuklearwaffen - werde der Konflikt nicht zu einem endlosen Einsatz werden.
Vance spricht von Misstrauen trotz Verhandlungsbereitschaft
In seiner Bewertung der laufenden Gespräche zeigte sich Vance grundsätzlich skeptisch gegenüber allen Verhandlungspartnern.
- "Jeder versucht immer, jeden auszuspielen", erklärte der Vizepräsident und fügte hinzu: "Ich gehe nicht davon aus, dass irgendjemand in gutem Glauben handelt."
Dennoch sieht er auf iranischer Seite konkrete Anzeichen für Gesprächsbereitschaft.
- "Die Iraner wollen nicht, dass dieser Krieg weitergeht. Es liegt nicht in ihrem Interesse", so Vance. Teheran habe aus seiner Sicht ein klares Motiv, den Konflikt zu beenden.
Vance attestierte dem Iran, substanzielle Angebote zu unterbreiten. Gleichzeitig betonte er die Notwendigkeit strikter Kontrollen.
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rut/news.de/stg
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