Annalena Baerbock: UN-Debakel sorgt für Zoff - CDU-Politikerin rechnet mit Baerbock ab
CDU-Generalsekretärin Gitta Connemann rechnet mit Annalena Baerbock ab: Die frühere Außenministerin trage durch ihre "übergriffige" Diplomatie eine Mitschuld daran, dass Deutschland bei der UN-Sicherheitsratswahl leer ausging.
Erstellt von Sarah Baumann-Rüster - Uhr
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- AnnalenaBaerbock nach UN-Blamage weiter unter Beschuss
- CDU-Generalsekretärin Gitta Connemann rechnet mit Baerbock ab
- Connemann macht Baerbock mitverantwortlich für UN-Niederlage
- CDU fordert radikalen außenpolitischen Kurswechsel
Die CDU-Generalsekretärin Gitta Connemann macht die frühere Außenministerin Annalena Baerbock mitverantwortlich für Deutschlands gescheiterte Bewerbung um einen Sitz im UN-Sicherheitsrat. In der ntv-Sendung "Blome & Pfeffer" erhob die Vorsitzende der Mittelstandsunion schwere Vorwürfe gegen die Grünen-Politikerin.
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CDU-Generalsekretärin Connemann attackiert Annalena Baerbock nach UN-Schlappe
Baerbocks Außenpolitik sei von Ländern des Globalen Südens kritisch aufgenommen worden. Die "Moralin getragene und getriebene Außenpolitik" habe man dort "als übergriffig wahrgenommen", erklärte Connemann. Ihr Fazit fiel deutlich aus: "Frau Baerbock hat uns insoweit sicherlich nicht geholfen." Deutschland konnte sich in diesem Jahr nicht für den begehrten Sitz im wichtigsten UN-Gremium durchsetzen. Neben Connemann hatte zuvor bereits CDU-Politiker Manfred Pentz die frühere Außenministerin für das UN-Debakel verantwortlich gemacht.
Bewerbung kam zu spät in Gang
Neben der inhaltlichen Kritik an Baerbocks diplomatischem Kurs bemängelte Connemann auch organisatorische Versäumnisse. Der Bewerbungsprozess um den Sicherheitsratssitz sei zu spät angelaufen und nicht aktiv genug vorangetrieben worden.
Trotz ihrer deutlichen Worte bezeichnete die CDU-Politikerin das Scheitern Deutschlands als "bedauernswert". Gleichzeitig mahnte sie zur Vorsicht bei der Ursachenforschung. Eine einseitige Schuldzuweisung greife zu kurz, da es "viele Gründe" für das Wahlergebnis gebe.
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Forderung nach neuem außenpolitischen Kurs
Connemann nutzte ihre Kritik als Appell für einen Kurswechsel in der deutschen Diplomatie. Die Vorwürfe gegen Baerbocks Amtsführung sollten als Denkanstoß dienen. "Lasst uns zukünftig Außenpolitik nach anderen Maßstäben machen, als sie eine Zeit lang gemacht worden ist", forderte die CDU-Generalsekretärin.
Mit dieser Aussage signalisierte sie, dass die neue Bundesregierung einen anderen Weg einschlagen müsse. Die Niederlage bei der UN-Wahl solle Anlass sein, das außenpolitische Auftreten Deutschlands grundlegend zu überdenken.
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sba/news.de/stg
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