Stromausfall in Reutlingen: Nach Brand in Umspannwerk: weitere Haushalte wieder am Netz
Nach dem Stromausfall in Reutlingen ermitteln die Behörden wegen des Verdachts auf einen Brandanschlag. Währenddessen arbeitet der Netzbetreiber daran, wieder alle Haushalte mit Strom zu versorgen.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Nach dem Brand in einem Umspannwerk mit großflächigem Stromausfall in Reutlingen sind laut Netzbetreiber weitere Haushalte wieder mit Strom versorgt. In den Gemeinden Kirchentellinsfurt und Wannweil konnten wieder große Teile der betroffenen Wohngebiete provisorisch versorgt werden sowie auch einzelne Gewerbegebiete, wie Netze-BW mitteilte. "Die Stromversorgung erfolgt derzeit weiterhin provisorisch. Bürgerinnen und Bürger in den betroffenen Gebieten werden deshalb gebeten, den Stromverbrauch vorerst auf das notwendige Maß zu reduzieren."
Im Laufe des Vormittags werde es weitere Informationen geben. "Die Reparaturarbeiten im Netz laufen unverändert intensiv weiter", hieß es weiter. "Ziel ist es, die reguläre Versorgung schnellstmöglich wiederherzustellen." Zur Frage, wann voraussichtlich alle betroffenen Haushalte wieder mit Strom versorgt werden, äußerte sich der Netzbetreiber zunächst nicht.
Brand brach in der Nacht zum Montag aus
Der Brand im Umspannwerk Reutlingen-West war in der Nacht zu Montag ausgebrochen. In der Folge fiel das Umspannwerk aus, eine weitere Anlage wurde in Mitleidenschaft gezogen. Zeitweise waren dadurch Zehntausende Menschen ohne Strom, auch ein Krankenhaus war betroffen. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur entstand durch den Brand und den Stromausfall ein Schaden von mehreren Millionen Euro.
Mittlerweile verdichten sich die Hinweise auf eine mögliche Brandstiftung. Ermittler konnten einen möglichen Brandbeschleuniger sichern. Alle Spuren würden nun ausgewertet, teilte das Landeskriminalamt (LKA) mit. Der Staatsschutz und das Antiterrorzentrum beim LKA ermitteln.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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