Krieg in Nahost: Miliz im Irak droht mit neuen Angriffen auf US-Stützpunkte

Hunderte Angriffe haben die mit Teheran verbündeten Milizen im Irak seit Kriegsbeginn für sich beansprucht - und drohen nun erneut. Sie haben vor allem US-Truppen in der Region im Visier.

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Die vom Iran unterstützte Miliz Kataib Hisbollah im Irak hat mit neuen Angriffen auf US-Militärstützpunkte in der Region gedroht. Sie werde solche Angriffe durchführen, wenn die USA sich direkt an der neuen Eskalation zwischen dem Iran und Israel beteiligten, teilte die Miliz in der Nacht mit. Die Mitteilung kam nach den jüngsten Raketenangriffen des Irans auf Israel.

Im Irak sind zahlreiche mächtige Milizen aktiv, die in unterschiedlichem Maß vom benachbarten Iran unterstützt werden. Seit Beginn des Iran-Kriegs haben diese Hunderte Angriffe auf Ziele in der Region für sich beansprucht, darunter auf US-Einrichtungen und auf Ziele kurdischer Gruppen. Die Kurden zählen im Iran zu den wichtigsten oppositionellen Gruppen und sind in der Region teils mit den USA verbündet.

Im Irak haben einige Milizen nach Druck der USA angekündigt, ihre Waffen unter staatliche Kontrolle zu stellen. Kataib Hisbollah, eine der mächtigsten mit Teheran verbündeten Milizen, lehnt dies aber weiterhin ab.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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