Donald Trump: Nur einen Tag nach Wut-Dementi - neues Video zeigt schläfrigen Trump

Das Weiße Haus hatte die Vorwürfe gerade erst wütend zurückgewiesen. Doch nun sorgt schon das nächste Video von Donald Trump für Schlagzeilen. Bei einem Rundtischgespräch in Wisconsin scheint der US-Präsident erneut einzuschlafen.

Von news.de Redakteurin - Uhr

Ist Donald Trump erneut eingepennt? (Foto) Suche
Ist Donald Trump erneut eingepennt? Bild: picture alliance/dpa/AP | Mark Schiefelbein
  • Neue Aufnahmen aus Wisconsin sorgen für Diskussionen um Donald Trump
  • Das Video erscheint nur einen Tag nach einem scharfen Dementi des Weißen Hauses
  • Kritiker verweisen auf eine Reihe ähnlicher Vorfälle bei öffentlichen Auftritten

Nur einen Tag, nachdem das Weiße Haus entsprechende Vorwürfe vehement zurückgewiesen hatte, sorgt erneut ein Video des US-Präsidenten für Aufsehen. Bei einem Rundtischgespräch in Chippewa Falls, Wisconsin, schien der 79-jährige Donald Trump am Freitag (05.06.2026) erneut einzunicken – ausgerechnet während Teilnehmer ihm ihre Anerkennung aussprachen. Das Video verbreitete sich innerhalb kürzester Zeit in den sozialen Medien und löste dort erneut eine hitzige Debatte aus.

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Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die wirtschaftlichen Folgen steigender Düngemittel- und Energiepreise für amerikanische Landwirte. An dem Gespräch nahmen neben Landwirtschaftsministerin Brooke Rollins auch republikanische Kongressabgeordnete aus Wisconsin sowie Vertreter der regionalen Agrarwirtschaft teil. Doch statt über Landwirtschaft wurde im Netz vor allem über Trumps Verhalten diskutiert.

Weißes Haus hatte erst am Vortag zurückgeschlagen

Die neuen Bilder kommen zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt für die US-Regierung. Erst einen Tag zuvor hatte ein anderes Video für Aufsehen gesorgt. Die Aufnahmen zeigten Trump während eines Termins im Oval Office mit geschlossenen Augen. Ein millionenfach aufgerufenes Video auf X behauptete daraufhin, der US-Präsident sei eingeschlafen. Das Weiße Haus reagierte ungewöhnlich aggressiv. "Seine Augen sind in dem Clip, den ihr gepostet habt, buchstäblich offen, ihr verdammten Mundatmer." Mit dieser scharfen Reaktion wollte die Administration die Diskussion beenden. Das neue Video hat jedoch genau das Gegenteil bewirkt.

Die Debatte begleitet Trump inzwischen seit mehr als einem Jahr. Bereits im April 2025 behaupteten Kritiker, der Präsident sei während der Beerdigung von Papst Franziskus eingenickt. Es folgten ähnliche Diskussionen bei einer Reise in den Nahen Osten, bei Veranstaltungen zur Energiepolitik, zu Gesundheitsthemen, zur Kriminalitätsbekämpfung sowie bei mehreren Pressekonferenzen. Immer wieder kursierten Videos, in denen Trump für kurze Momente mit geschlossenen Augen zu sehen war. Seine Unterstützer sprechen von irreführenden Ausschnitten und gezielten politischen Angriffen. Kritiker sehen dagegen ein wiederkehrendes Muster.

Gesundheit von Donald Trump bleibt sensibles Thema

Die Diskussion kommt für das Weiße Haus zu einer Zeit, in der ohnehin verstärkt über Trumps Gesundheit gesprochen wird. Zuletzt hatten Berichte über Blutergüsse an seinen Händen, geschwollene Knöchel sowie mehrere öffentliche Auftritte für Spekulationen gesorgt. Die Regierung weist sämtliche Bedenken weiterhin entschieden zurück und verweist auf die Ergebnisse der jüngsten Gesundheitsuntersuchung. Ob Trump tatsächlich bei öffentlichen Veranstaltungen einschläft, bleibt Gegenstand politischer Auseinandersetzungen.

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