Epstein-Akten: Trump-Minister plötzlich aus Akten verschwunden – Pam Bondi in Erklärungsnot
Ein verschwundenes Foto, widersprüchliche Erklärungen und neue Fragen zu den Epstein-Akten: Ex-Justizministerin Pam Bondi hat nun offengelegt, warum eine brisante Aufnahme zeitweise entfernt wurde.
Erstellt von Mia Lada-Klein - Uhr
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- Pam Bondi äußert sich zu verschwundenem Epstein-Foto
- Aufnahme mit Handelsminister Howard Lutnick stand im Fokus
- Neue Widersprüche sorgen für Diskussionen um die Aktenfreigabe der Epstein-Files
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Die Debatte um die Veröffentlichung der Epstein-Akten sorgt in den USA weiterhin für Aufregung. Diesmal steht ein Foto im Mittelpunkt, das zeitweise aus den veröffentlichten Unterlagen verschwunden war. Ex-Justizministerin Pam Bondi hat nun erklärt, weshalb das Bild zunächst entfernt und später wieder in die Dokumentensammlung aufgenommen wurde.
Foto von Donald Trumps Handelsminister verschwand kurzzeitig aus den Epstein-Akten
Bei dem umstrittenen Bild soll US-Handelsminister Howard Lutnick gemeinsam mit weiteren Personen und Jeffrey Epstein auf dessen Privatinsel zu sehen sein. Das Foto gehörte laut Angaben eines Ausschusses ursprünglich zu den veröffentlichten Unterlagen, war zwischenzeitlich jedoch nicht mehr auffindbar. Während einer nicht öffentlichen Anhörung wurde Bondi nach den Hintergründen gefragt. Ihrer Darstellung zufolge sei das Bild versehentlich entfernt worden, weil Mitarbeiter zunächst vermutet hätten, es könne sich um eine KI-generierte Aufnahme handeln.
Pam Bondi nennt ungewöhnliche Begründung für das Verschwinden des Fotos von Howard Lutnick
Nach Angaben der ehemaligen Justizministerin habe sich später herausgestellt, dass das Foto echt sei. Daraufhin sei die Aufnahme erneut in die veröffentlichten Akten aufgenommen worden. "Daily Beast" zufolge erklärte Bondi dem Ausschuss, ihr Kenntnisstand sei, dass die Entfernung nicht aus politischen Gründen erfolgt sei. Auf die Frage, ob sie entsprechende Einflussnahmen ausschließen könne, wollte sie jedoch keine konkrete Antwort geben.
Pam Bondis Erklärung steht im Widerspruch zu früheren Aussagen des Justizministeriums
Auffällig ist dabei vor allem, dass Bondis Erklärung offenbar nicht mit früheren Stellungnahmen des Justizministeriums übereinstimmt. Damals hatte ein Behördenvertreter erklärt, die betreffende Datei sei im Zuge einer allgemeinen Überprüfung von Bildmaterial vorübergehend zurückgehalten worden. Hintergrund seien notwendige Prüfungen und Schwärzungen gewesen. Die nun bekannt gewordenen Aussagen werfen deshalb neue Fragen zum Ablauf der Veröffentlichung auf.
Howard Lutnick stand bereits zuvor im Fokus wegen Kontakt zu Jeffrey Epstein
Howard Lutnick war bereits in den vergangenen Monaten wegen seiner früheren Kontakte zu Jeffrey Epstein in die Schlagzeilen geraten. Dokumente aus den veröffentlichten Akten sollen darauf hindeuten, dass der Kontakt zwischen beiden länger bestanden habe als zuvor öffentlich dargestellt. Im Rahmen einer Anhörung musste sich der heutige Handelsminister deshalb bereits Fragen zu seiner Beziehung zu dem inzwischen verstorbenen Finanzier stellen.
Epstein-Affäre bleibt weiterhin ein politisches Streitthema
Die Veröffentlichung der Epstein-Unterlagen sorgt seit Monaten für Diskussionen in Washington. Kritiker werfen den Behörden mangelnde Transparenz vor. Gleichzeitig stehen mehrere frühere und aktuelle Regierungsvertreter wegen ihres Umgangs mit den Akten unter Beobachtung. Mit Bondis neuen Aussagen dürfte die Debatte nun erneut an Fahrt aufnehmen. Vor allem die Frage, warum einzelne Dokumente zeitweise aus den veröffentlichten Beständen verschwanden, beschäftigt weiterhin Politiker und Öffentlichkeit.
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mlk/ife/news.de
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