Donald Trump: Ist Trump am Ende? Biograf warnt vor politischem Zusammenbruch

Steht Donald Trump vor dem politischen Aus? Sein Biograf Michael Wolff sieht immer mehr Anzeichen für einen Zerfall des Trump-Projekts. Angesichts sinkender Umfragewerte, politischer Rückschläge und wachsender Probleme an mehreren Fronten spricht der Autor von einem entscheidenden Wendepunkt für den US-Präsidenten.

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Trump-Biograf Michael Wolff sieht das politische Projekt des US-Präsidenten vor dem Zusammenbruch. (Foto) Suche
Trump-Biograf Michael Wolff sieht das politische Projekt des US-Präsidenten vor dem Zusammenbruch. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon
  • Trump-Biograf Michael Wolff sieht das politische Projekt des US-Präsidenten in einer schweren Krise
  • Sinkende Umfragewerte und Probleme bei zentralen Wahlkampfthemen setzen Trump unter Druck
  • Trotz aller Schwierigkeiten warnt Wolff davor, Trump zu unterschätzen.

Donald Trumps Präsidentschaft nähert sich nach Einschätzung seines Biografen Michael Wolff einem kritischen Wendepunkt. Der Autor, der bereits vier Bücher über den US-Präsidenten verfasst hat, sprach in der aktuellen Folge des Podcasts "Inside Trump's Head" von einem "Moment der Abgrenzung", der das nahende Ende signalisiere.

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Donald Trump am Ende? Biograf sieht politisches Projekt zerfallen

"Dieses Trump-Unternehmen fällt auseinander. Und ich denke, wir befinden uns genau im Zentrum davon", erklärte Wolff gegenüber dem "Daily Beast". Der Biograf betonte dabei, dass zwei Dinge gleichzeitig wahr sein könnten: Trump werde weiterhin "verlogen und gefährlich" bleiben, doch sein politisches Projekt zerfalle dennoch sichtbar vor aller Augen.

Sinkende Umfragewerte und politische Baustellen belasten Trump

Die vergangenen Wochen seien für Trump besonders hart gewesen, so Wolff. Die Niederlagen häuften sich zusehends. Besonders deutlich zeige sich dies an den fallenden Umfragewerten des Präsidenten.

Bei sämtlichen Grundpfeilern seiner Politik stecke Trump mittlerweile in Schwierigkeiten, analysierte der Biograf. Das Versprechen, die Wirtschaft in Ordnung zu bringen, habe sich nicht erfüllt. Die Einwanderungspolitik – einst sein stärkstes Thema – bereite ihm nun massive Probleme, auch bei seiner eigenen Basis. Hinzu kämen Schwierigkeiten im Bereich Gesundheitspolitik. "Ein Problem nach dem anderen, das er nicht überwinden kann", fasste Wolff zusammen.

Kongress und Epstein-Affäre erhöhen den Druck

Neben den innenpolitischen Baustellen kämpft der Präsident auch an anderen Fronten. Der Kongress hat seine Kriegsvollmachten im Iran beschnitten – ein weiterer Rückschlag für Trump. Zudem scheint er der Jeffrey-Epstein-Affäre nicht entkommen zu können, wie Wolff beobachtete.

Trotz Krise: Wolff warnt vor Unterschätzung Trumps

Dennoch warnte der Biograf davor, Trump zu unterschätzen. Trotz des offensichtlichen Zerfalls seines politischen Projekts bleibe der Präsident "verlogen und gefährlich und schädlich für alle möglichen Dinge". Der Moment der Abgrenzung bedeute nicht, dass von Trump keine Gefahr mehr ausgehe – beides könne gleichzeitig zutreffen.

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