Magdeburg: Plädoyers im Magdeburger Anschlags-Prozess beginnen

In Magdeburg fuhr vor eineinhalb Jahren ein 50-Jähriger mit einem Auto über den Weihnachtsmarkt. Sechs Menschen starben, mehr als 300 wurden verletzt. Nun werden die Schlussvorträge gehalten.

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Im Prozess zum Anschlag auf dem Magdeburger Weihnachtsmarkt hat das Gericht die Beweisaufnahme geschlossen. Die Generalstaatsanwaltschaft hat mit ihrem voraussichtlich mehrstündigen Plädoyer begonnen. Die Plädoyers der Nebenklage und der Verteidigung werden heute noch nicht erwartet. Seit dem 10. November 2025 verhandelt das Landgericht Magdeburg gegen den Todesfahrer.

Der damals 50-jährige Taleb Al-Abdulmohsen raste am 20. Dezember 2024 mit einem Mietwagen über den Weihnachtsmarkt. Fünf Frauen und ein neunjähriger Junge starben. Mehr als 300 Menschen wurden teils schwerst verletzt. Die Generalstaatsanwaltschaft klagte den aus Saudi-Arabien stammenden Mann, der als Psychiater im Maßregelvollzug für psychisch kranke Straftäter arbeitete, unter anderem wegen vollendeten Mordes in sechs Fällen und versuchten Mordes in 338 weiteren Fällen an. Im Prozess sind mehr als 200 Betroffene als Nebenkläger dabei, nur wenige kommen zu den Verhandlungstagen.

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