Donald Trump: "Sei still" - bei dieser Frage verliert Trump die Fassung

Nächster Medien-Eklat im Weißen Haus: US-Präsident Donald Trump gerät bei einer Presseveranstaltung mit CNN-Reporterin Kaitlan Collins aneinander. Als die Journalistin kritisch nachfragt, reagiert Trump gereizt.

Von news.de-Redakteurin - Uhr

Mit einem schroffen "Sei still!" fuhr Donald Trump die CNN-Journalistin Kaitlan Collins im Oval Office an. (Foto) Suche
Mit einem schroffen "Sei still!" fuhr Donald Trump die CNN-Journalistin Kaitlan Collins im Oval Office an. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon
  • Donald Trump fährt CNN-Reporterin Kaitlan Collins im Oval Office scharf an
  • Auslöser ist eine Frage zu einem umstrittenen milliardenschweren Entschädigungsfonds
  • Collins reagiert mit einer schlagfertigen Antwort, die im Netz für Aufsehen sorgt

Im Oval Office kam es am Mittwoch erneut zu einem hitzigen Wortwechsel zwischen US-Präsident Donald Trump und CNN-Journalistin Kaitlan Collins. Als die Reporterin nach dem Status des umstrittenen "Anti-Weaponization"-Fonds fragte, fuhr Trump sie barsch an.

"Sei still!" – Trump attackiert CNN-Reporterin vor laufenden Kameras

"Sei still!", herrschte der Präsident Collins an, als diese eine Nachfrage stellen wollte. Trump wetterte anschließend gegen die Medien und warf der Journalistin vor, sie solle sich schämen. Der Fonds sei aus seiner Sicht "eine wunderbare Sache", da Medien wie CNN und die "New York Times" seine Leute massiv missbraucht hätten.

Milliardenschwerer Entschädigungstopf in der Kritik

Hintergrund des Wortwechsels ist ein politisch umstrittenes Vorhaben, das zuletzt für heftige Diskussionen sorgte. Nach Angaben von "Raw Story" geht der Fonds auf einen Vergleich zwischen der Trump-Regierung und der US-Steuerbehörde IRS zurück.

Auslöser war ein Vorfall aus dem Jahr 2019, bei dem Trumps Steuerunterlagen an die Öffentlichkeit gelangt waren. Das US-Justizministerium plante daraufhin einen Entschädigungstopf in Höhe von 1,776 Milliarden Dollar.

Mit dem Geld sollten Menschen entschädigt werden, die nach eigener Darstellung zu Unrecht von staatlichen Behörden verfolgt worden waren.

Kritik aus beiden politischen Lagern

Das Vorhaben geriet jedoch schnell unter Druck. Kritik kam sowohl von Republikanern als auch von Demokraten, nachdem mehrere Verbündete Trumps angekündigt hatten, mögliche Ansprüche geltend machen zu wollen. Am Dienstag erklärte Generalstaatsanwalt Todd Blanche schließlich, dass die Pläne nicht weiterverfolgt würden. Der umstrittene Fonds sei damit vom Tisch.

Kaitlan Collins kontert Trump mit trockenem Humor

Trotz der scharfen Angriffe zeigte sich Kaitlan Collins unbeeindruckt. Als Trump ihr vorwarf, sie sei früher eine Konservative aus Alabama gewesen, reagierte die CNN-Reporterin mit einer knappen, aber wirkungsvollen Antwort: "Ich bin immer noch aus Alabama." Die Bemerkung sorgte für Aufmerksamkeit, weil sie Trumps persönlichen Angriff elegant ins Leere laufen ließ.

Video dokumentiert heftige Trump-Attacke

Der Schlagabtausch wurde in einem Video des Journalisten Aaron Rupar auf X festgehalten und verbreitete sich rasch in den sozialen Medien. Collins' knappe Erwiderung unterstrich, dass sie sich von Trumps persönlichen Angriffen nicht aus der Fassung bringen lässt – während sie gleichzeitig seinen Versuch, ihre journalistische Integrität infrage zu stellen, ins Leere laufen ließ.

Auch diese Trump-News sind einen Blick wert:

/news.de

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.