Vereinte Nationen: Kein Sitz im Sicherheitsrat - SPD-Fraktionsvize fordert Konsequenzen

Warum ist Deutschland mit seiner Bewerbung um einen Sitz im mächtigsten UN-Gremium gescheitert? Aus Reihen der Regierungspartei SPD gibt es Forderungen nach einem deutlicheren Kurs.

Erstellt von - Uhr

Täglich bestens informiert mit den aktuellen Politik-Nachrichten auf news.de (Symbolbild). (Foto) Suche
Täglich bestens informiert mit den aktuellen Politik-Nachrichten auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / SimpLine

Nach der Niederlage Deutschlands bei der Wahl zum UN-Sicherheitsrat hat SPD-Fraktionsvize Siemtje Möller eine klarere Haltung der Bundesregierung in internationalen Konflikten eingefordert. "Das Ergebnis ist deutlich und enttäuschend und es enthält auch eine klare Botschaft an uns", sagte Möller den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

"Unser Einsatz als verlässlicher Partner für globale Stabilität, für die regelbasierte internationale Ordnung und für das Völkerrecht muss noch klarer und noch konsequenter werden", so Möller. "Für mich heißt das auch, dass die Bundesregierung völkerrechtswidriges Verhalten als solches benennt, unabhängig davon, wer dies in Frage stellt."

Gerade Deutschland sei auf globale Partnerschaften angewiesen. "In diese Partnerschaften müssen wir noch mehr investieren, insbesondere im globalen Süden", so die SPD-Politikerin. Gerade von dort seien viele kritische Fragen und auch Zweifel hinsichtlich der Rolle Deutschland als ehrlicher Makler gekommen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

Weitere aktuelle News im Ressort "Politik":

/roj/news.de

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.