Iran-Krieg: Kuwait weist iranische Diplomaten nach jüngsten Angriffen aus

Dutzende Verletzte und mindestens ein Todesopfer: Die Empörung nach erneuten iranischen Angriffen im Golfstaat Kuwait ist groß. Nun ziehen die Behörden Konsequenzen.

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Kuwait hat als Reaktion auf die jüngsten iranischen Angriffe auf sein Staatsgebiet zwei iranische Diplomaten zu unerwünschten Personen erklärt und deren Ausreise binnen 24 Stunden angeordnet. Zudem werde die Zahl der Mitarbeiter der iranischen Botschaft im Emirat reduziert, teilte das kuwaitische Außenministerium am Mittwoch auf der Plattform X mit.

Demnach wurde der kommissarische Geschäftsträger der iranischen Botschaft in Kuwait ins Außenministerium einbestellt. Dort übergab ihm die Regierung eine formelle Protestnote gegen die nach kuwaitischer Darstellung anhaltenden iranischen Angriffe.

Die Entscheidung sei aufgrund der fortgesetzten und schweren iranischen Angriffe mit ballistischen Raketen und Drohnen getroffen worden. Die Einrichtungen hätten mehrere zivile Einrichtungen und lebenswichtige Anlagen zum Ziel gehabt, darunter den Internationalen Flughafen Kuwait.

Mindestens ein Toter bei Angriffen

Bei den Angriffen in der Nacht wurde mindestens eine Person getötet, Dutzende Zivilisten wurden verletzt. Die Angriffe stellten einen eklatanten Verstoß gegen die Souveränität des Staates Kuwait, seine territoriale Unversehrtheit, die Charta der Vereinten Nationen und die Grundsätze des Völkerrechts dar.

Kuwait bekräftigte zudem sein Recht auf Selbstverteidigung und kündigte an, alle erforderlichen Maßnahmen zum Schutz seiner Souveränität, seiner Sicherheit sowie seiner Bürger und Einwohner im Einklang mit dem Völkerrecht zu ergreifen.

Der Golfstaat hatte in der Nacht neue iranische Angriffe gemeldet. Das US-Militär wehrte nach eigenen Angaben eine "Welle iranischer Drohnen" ab, die demnach Einrichtungen des US-Militärs im Land zum Ziel hatten. Kuwait wurde im Krieg bisher besonders schwer angegriffen, darunter auch der Flughafen in Kuwait-Stadt.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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