Donald Trump: Trump-Biograf sicher - US-Präsident verliert nachts die Kontrolle
Nachts bricht es aus Donald Trump heraus. Sein Biograf Michael Wolff deutet diese digitale Rastlosigkeit als eindeutiges Signal für Angst und Kontrollverlust, das Trump trotz seiner öffentlichen Coolness nicht verbergen kann.
Von news.de-Redakteur Tobias Rüster - Uhr
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- Donald Trump kann seine Lage nicht verbergen laut Biograf
- Donald Trump verzweifelt nachts angeblich
- Donald Trump legt Nacht-Marathon hin
- Donald Trump hat seine Marke eingebüßt
Die nächtlichen Aktivitäten des US-Präsidenten auf Truth Social lassen angeblich tief blicken. Michael Wolff, der mehrere Bücher über Donald Trump verfasst hat, interpretiert die nächtlichen Beiträge des Präsidenten als deutliches Zeichen für innere Anspannung.
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Donald Trump kann seine Lage nicht verbergen laut Biograf
In der aktuellen Folge des Podcasts "Inside Trump's Head", den er gemeinsam mit Joanna Coles von "The Daily Beast" moderiert, erläutert der Biograf seine Einschätzung. Die nächtlichen Posting-Marathons auf der Social-Media-Plattform enthüllen laut Wolff jene Seite Donald Trumps, die dieser der Öffentlichkeit eigentlich verbergen möchte. Die Beiträge belegten, dass der Präsident die Schwere seiner aktuellen Lage durchaus empfinde, dies aber nach außen hin nicht eingestehen wolle.
Donald Trump verzweifelt nachts angeblich
Wolff arbeitet einen mutmaßlichen Widerspruch in Trumps Verhalten heraus. Während seine Ausflüge auf den Golfplatz demonstrative Sorglosigkeit vermitteln sollten, erzählten die nächtlichen Beiträge eine völlig andere Geschichte.
- Der Gang auf den Golfplatz signalisiere eine Haltung von "Es ist mir wirklich egal".
- Die Beiträge hingegen bedeuteten etwas ganz anderes: "Ich drehe durch. Ich bin auf mich allein gestellt. Ich bin ängstlich."
Diese Diskrepanz zwischen öffentlichem Auftreten und digitalem Verhalten offenbart laut Wolff die wahre psychische Verfassung des Präsidenten. Die Isolation und Anspannung, die er nachts digital ausdrücke, stehe in krassem Gegensatz zur demonstrativen Entspanntheit am Tag.
Donald Trump legt Nacht-Marathon hin
Die Zahlen untermauern Wolffs Beobachtung. Eine Auswertung von "The Daily Beast" ergab, dass Trump im Mai durchschnittlich 27 Beiträge pro Nacht auf Truth Social absetzte. Diese Aktivität stellt sogar noch eine Zunahme gegenüber dem April dar. Während andere Staatsoberhäupter nachts schlafen, ist Trump offenbar zunehmend mit der digitalen Verarbeitung seiner Gedanken beschäftigt.
Donald Trump hat seine Marke eingebüßt
Der Biograf sieht in den nächtlichen Postings noch eine weitere Dimension. Wolff zufolge belegen sie, dass Trump einen zentralen Bestandteil seiner Marke eingebüßt hat.
- Seine Beziehung zum Präsidentenamt unterscheide sich fundamental von der professioneller Politiker, führte Wolff aus.
- Sie sei dominanter geprägt von der Einstellung "Ich kann tun, was ich will".
- Das sei das Grundsätzliche daran: "Man kann mich nicht zur Rechenschaft ziehen. Ich tue, was ich will. Versucht nicht einmal, mich festzunageln oder mich dazu zu bringen, euren Regeln zu folgen."
Doch genau diese Haltung der Unantastbarkeit scheint durch die nächtliche Aktivität untergraben zu werden. Die Postings zeigen laut Wolff einen Mann, der sich eben doch unter Druck fühlt und dies durch sein zwanghaftes digitales Verhalten nicht verbergen kann.
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rut/news.de
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