Jimmy Kimmel: Sein Ende naht - US-Moderator trifft düstere Trump-Prognose

Jimmy Kimmel scheint die Hoffnung verloren zu haben. Der US-Moderator glaubt, dass sein Ende naht und Donald Trump auch seine Late-Night-Show zu Fall bringen wird. Ein Fehler und der US-Präsident würde seinen Rauswurf in die Wege leiten.

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Jimmy Kimmel glaubt, dass Donald Trump auch seinen Rauswurf in die Wege leiten wird. (Foto) Suche
Jimmy Kimmel glaubt, dass Donald Trump auch seinen Rauswurf in die Wege leiten wird. Bild: picture alliance:dpa:AP | Alex Brandon
  • Donald Trump könnte Sendung von Jimmy Kimmel absetzen lassen
  • US-Moderator sagt eigenes Show-Ende durch den US-Präsidenten voraus
  • Jimmy Kimmel erwägt Abschied nach US-Wahl 2028

Jimmy Kimmel blickt wenig hoffnungsvoll in seine eigene Zukunft. Der US-Moderator rechnet fest damit, dass Donald Trump letztlich doch noch das Ende seiner Sendung herbeiführen könnte. In den vergangenen zwölf Monaten hatte der US-Präsident gleich zweimal öffentlich gefordert, dass Sender ABC "Jimmy Kimmel Live!" absetzt. Einmal führte dieser Druck sogar zu einer fast einwöchigen Suspendierung des beliebten Late-Night-Moderators.

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Jimmy Kimmel trifft düstere Trump-Prognose und sagt eigenes Show-Ende voraus

Im Interview mit dem Magazin "Vulture" äußerte Jimmy Kimmel nun die konkrete Befürchtung, dass Donald Trump einen seiner Monologe instrumentalisieren könnte, um den Sender zur Einstellung der Show zu zwingen. "Ich hatte die Wahrheit auf meiner Seite als Verteidigung. Was, wenn ich tatsächlich etwas falsch mache?", fragte der US-Moderator lachend mit Blick auf seine Auftritte zu Charlie Kirk sowie dem White House Correspondents' Dinner. "Das ist unvermeidlich", glaubt Kimmel. "Wir sterben nicht einfach eines natürlichen Todes. Wir werden vergiftet."

Jimmy Kimmel plötzlich nur noch mit einem 1-Jahres-Vertrag

Jimmy Kimmels Zukunft bei ABC steht momentan auf sehr wackeligen Beinen. Der Sender verlängerte seinen Vertrag zuletzt lediglich um eine weitere Staffel bis Mai 2027. Ein deutlicher Bruch mit der bisherigen Praxis, Dreijahresverträge anzubieten. Die kürzere Vertragslaufzeit spiegelt nach Kimmels Einschätzung die instabile Lage wider. Trotz der Unsicherheit akzeptiert der US-Moderator die Bedingungen.

Stephen Colberts Ende als Warnsignal für die US-Unterhaltungsbranche

Denn selbst ein längerfristiger Vertrag würde Jimmy Kimmel keine echte Sicherheit bieten. Das zeigt das Schicksal seines Kollegen Stephen Colbert, den CBS trotz eines noch ein Jahr laufenden Dreijahresvertrags vor die Tür setzte. Der Sender begründete die Absetzung als "rein finanzielle Entscheidung" und verwies auf jährliche Verluste von 40 Millionen Dollar. Kimmel hält diese Zahlen für wenig glaubwürdig. Das Finale von Colberts "Late Show" im Mai hinterließ bei Kimmel einen bitteren Nachgeschmack. "Ich fühle mich ein bisschen besiegt davon", gestand er. "In vielerlei Hinsicht habe ich das Gefühl, auf meine eigene Zukunft zu blicken."

Jimmy Kimmel erwägt Abschied nach US-Wahl 2028

Er selbst denke aktuell über einen Abschied nach der Präsidentschaftswahl 2028 nach. Bereits vor sechs Jahren hatte er ABC mitgeteilt, während Bidens Amtszeit aufhören zu wollen. Doch ein spektakulärer Abgang kommt für ihn nicht infrage – zu groß ist die Verantwortung gegenüber seinem Team. Sein langjähriger Freund Adam Carolla beschrieb die Situation treffend: Kimmel habe sich "einen vergoldeten Käfig der Verantwortung" gegenüber seinen Mitarbeitern gebaut.

Ob der Moderator tatsächlich bis 2028 durchhält, bezweifelt selbst sein eigenes Team. "Er redet schon eine Weile davon, zu gehen", sagte Produzentin Erin Irwin gegenüber "Vulture". "Aber ich weiß nicht, ob Jimmy das so lange schafft. Er ist müde."

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