Annalena Baerbock: Schon wieder alles aus - Baerbock vor entscheidender Wahl

In New York wird heute über die Nachfolge von Annalena Baerbock als Präsidentin der UN-Generalversammlung entschieden. Zwei erfahrene Diplomaten kämpfen um das Amt – doch die Debatte über Baerbocks eigenen Weg in die Spitzenposition bleibt im Hintergrund weiter brisant.

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Annalena Baerbock wurde am 9. September 2025 zur Präsidentin der 80. Tagung der Generalversammlung der Vereinten Nationen gewählt.  (Foto) Suche
Annalena Baerbock wurde am 9. September 2025 zur Präsidentin der 80. Tagung der Generalversammlung der Vereinten Nationen gewählt.  Bild: picture alliance/dpa/XinHua | Evan Schneider/UN
  • Annalena Baerbock beendet ihre Rolle als UN-Präsidentin der UN-Generalversammlung
  • Baerbock vor entscheidender Wahl in New York
  • Baerbock-Nachfolge sorgt für Spannung

Und schon ist wieder alles aus bei Annalena Baerbock. In New York wird am heutigen Dienstag (2. Juni) ab 16 Uhr über eine Personalie entschieden, die weit über die UN hinaus für Aufmerksamkeit sorgt: Die Mitgliedstaaten bestimmen den neuen Vorsitz der UN-Generalversammlung – und damit auch die Nachfolge von Annalena Baerbock, die den Posten seit September innehat.

Die Wahl gilt als richtungsweisend für die kommende Sitzungsperiode der Vereinten Nationen.

Annalena Baerbock schon wieder am Ende: Wer wird ihr Nachfolger bei der UN?

Zur Wahl stehen zwei erfahrene Vertreter der internationalen Diplomatie:

  • der 66-jährige zyprische Botschafter Andreas Kakouris
  • der 72-jährige Außenminister Bangladeschs, Khalilur Rahman

Der Sieger soll im September offiziell die Nachfolge antreten und die Sitzungen der Generalversammlung leiten.

Baerbocks Rolle bei den Vereinten Nationen

Der Posten, den Annalena Baerbock aktuell ausübt, ist vor allem organisatorisch geprägt: Sie leitet Debatten, Abstimmungen und Abläufe im wichtigsten UN-Gremium.

Eine Machtzentrale ist das Amt jedoch nicht – die tatsächliche Führung der Vereinten Nationen liegt beim Generalsekretär António Guterres. Trotzdem ist die Position politisch sichtbar und diplomatisch bedeutsam – gerade im internationalen Umfeld.

Streit um Baerbocks eigene Kandidatur: Was kommt nach der UN?

Für Diskussionen sorgt weiterhin der Weg von Annalena Baerbock in diese Funktion. Ursprünglich war eine andere deutsche Diplomatin für den Posten vorgesehen: Helga Schmid.

Doch Baerbock setzte sich als damalige Außenministerin selbst als Kandidatin durch – und verdrängte damit die bereits nominierte Bewerberin.

Dieser Schritt wurde politisch kritisch kommentiert. Öffentlich Stellung dazu genommen hat Baerbock bislang nicht. Auch über ihre nächsten beruflichen Schritte nach dem Ende ihrer Amtszeit ist bisher nichts bekannt.

Fazit: Ein Posten mit Symbolkraft – und vielen Fragen

Die heutige Wahl in New York entscheidet nicht nur über die nächste Sitzungsleitung der UN-Generalversammlung – sie rückt auch erneut die Rolle von Annalena Baerbock ins Rampenlicht. Ein Amt mit internationalem Prestige, aber auch politischer Reibungsgeschichte.

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/news.de/stg/dpa

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