Donald Trump: Während Iran-Raketen US-Soldaten treffen, schleicht sich Trump auf den Golfplatz
Während Amerikaner bei einem iranischen Raketenangriff verletzt wurden, schwang Donald Trump auf seinem Golfplatz den Schläger. Der Präsident hatte das Weiße Haus verlassen, obwohl bereits Berichte über den Vorfall kursierten.
Von news.de-Redakteur Tobias Rüster - Uhr
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- Donald Trump fährt zum Golf als Iran-Raketen Richtung US-Stützpunkt donnern
- Donald Trump kommt bei Iran-Verhandlungen nicht voran
- Donald Trump besucht verletzte US-Soldaten nicht
Während Meldungen über einen iranischen Raketenangriff auf einen Luftwaffenstützpunkt in Kuwait mit mehreren verletzten Amerikanern eintrafen, verbrachte Donald Trump den Tag auf dem Golfplatz im Trump National Golf Club in Sterling, Virginia ein.
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Donald Trump fährt zum Golf als Iran-Raketen Richtung US-Stützpunkt donnern
Zuvor war der US-Präsident beim Verlassen des Weißen Hauses dabei beobachtet worden, wie er Arbeiten an seinen privaten Bauprojekten begutachtete. Zu diesem Zeitpunkt berichtete bereits "Bloomberg" über den Vorfall in Kuwait, bei dem US-Bürger durch iranisches Feuer zu Schaden gekommen waren.
- Die iranische Rakete konnte zwar abgefangen werden, doch die herabstürzenden Trümmerteile richteten trotzdem Schaden an. Rund fünf Personen erlitten nach Angaben von Bloomberg leichte Verletzungen, als die Überreste des Geschosses auf den kuwaitischen Stützpunkt niedergingen.
- Unter den Betroffenen befinden sich sowohl aktive Angehörige der Streitkräfte als auch zivile Auftragnehmer, die für das US-Militär tätig sind. Neben den Personenschäden wurden angeblich auch zwei MQ-9 Reaper-Kampfdrohnen bei dem Vorfall beschädigt.
Die zeitliche Überschneidung zwischen dem Golfausflug und dem Angriff auf amerikanische Streitkräfte wirft erneut Fragen über die Prioritäten des Präsidenten auf.
Donald Trump kommt bei Iran-Verhandlungen nicht voran
Obwohl Trump seit Wochen öffentlich erklärt, er stehe kurz vor einem Abkommen mit dem Iran, kommen die Verhandlungen nicht voran. Der von den USA und Israel am 28. Februar begonnene militärische Konflikt dauert unvermindert an. Die widersprüchlichen Signale aus dem Weißen Haus - zwischen Kampfhandlungen und Friedensrhetorik - prägen die Situation seit Kriegsbeginn.
Donald Trump besucht verletzte US-Soldaten nicht
Seit Kriegsbeginn hat das Verteidigungsministerium 409 verwundete US-Soldaten registriert. 13 amerikanische Militärangehörige verloren in dem Konflikt bereits ihr Leben, wie aus offiziellen Zahlen hervorgeht. Dennoch zeigt Trump kaum öffentliche Anerkennung für die an der Front dienenden Amerikaner, obwohl selbst einige seiner engsten Vertrauten und Anhänger den Präsidenten drängen, "die Sache zu Ende zu bringen", wie "The Daily Beast" schreibt.
Dass Donald Trump in der vergangenen Woche während einer ärztlichen Untersuchung im Walter Reed Military Medical Center weilte und keinem der dort behandelten 14 Verwundeten aus dem Iran-Krieg einen Besuch abstattete, sorgte laut "CBS News" selbst unter Trump-Anhängern für Entsetzen.
Donald Trump: Golf-Kontroversen werfen Fragen auf
Dass Trump während eines Angriffs auf US-Truppen zum Golfspielen fuhr, ist nicht die einzige Kontroverse um seine vom Steuerzahler finanzierten Ausflüge auf den Rasen. Anfang Mai richtete er ein LIV-Golf-Turnier auf seinem Platz in Virginia aus und besuchte anschließend die Cadillac Championship der PGA Tour im Trump National Doral in Miami. Ethik-Experten äußerten gegenüber "CNN" zuletzt Bedenken darüber, dass der Präsident bedeutende Turniere in seinen eigenen Clubs veranstaltet. Die finanziellen Vorteile, die seiner Familie dadurch zufließen, bleiben nach wie vor unklar.
Eine weitere Kontroverse betrifft ein geplantes Projekt in Asien. Die Trump Organization will in Vietnam einen Freizeitkomplex für 1,5 Milliarden Dollar errichten - auf einem Friedhofsgelände. Wie die "Financial Times" berichtete, haben in der Kommune Chau Ninh, Provinz Hung Yen, bereits Rodungsarbeiten begonnen. Gräber werden angeblich entfernt und Leichen exhumiert, um Platz für den neuen Golfplatz zu schaffen.
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rut/news.de/stg
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