Donald Trump: Top-Mediziner nicht überzeugt - Ergebnisse vom Gesundheitscheck fragwürdig
Dr. Jonathan Reiner ist nicht überzeugt, dass Donald Trump sich tatsächlich bester Gesundheit erfreut. Der Top-Mediziner zerpflückte die Ergebnisse des Gesundheitschecks und stellte fest: Das Untersuchungsprotokoll wirft einige Fragen auf.
Von news.de-Redakteurin Franziska Kais - Uhr
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- Ergebnisse von Donald Trumps Gesundheitscheck werfen Fragen auf
- Top-Mediziner besorgt um Gesundheitszustand des US-Präsidenten
- Dr. Jonathan Reiner analysiert fragwürdiges Untersuchungsprotokoll
Ein prominenter Mediziner stellt die Glaubwürdigkeit der Ergebnisse von Donald Trumps Gesundheitscheck infrage. Nachdem das Weiße Haus einen ausführlichen Bericht von Trumps Leibarzt Dr. Sean Barbabella veröffentlicht hat, zeigte sich Dr. Jonathan Reiner, der fast drei Jahrzehnte lang den verstorbenen US-Vizepräsidenten Dick Cheney behandelte, äußerte sich skeptisch.
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Ergebnisse von Donald Trumps Gesundheitscheck werfen Fragen auf
Beim Kurznachrichtendienst X, wo sich der Herz-Experte regelmäßig bezüglich des Gesundheitszustandes des US-Präsidenten zu Wort meldet, zerpflückte Dr. Jonathan Reiner das Ergebnisprotokoll von Trumps Gesundheitscheck ausführlich, wobei sich ihm mehrere Fragen stellten. Denn nicht jede Untersuchung, der sich Donald Trump unterziehen musste, ergibt für den Mediziner Sinn. Auch so manche Begründung ist für ihn unschlüssig.
I’m glad Dr. Barbabella’s overall assessment is that the president is well. A few questions.
— Jonathan Reiner (@JReinerMD) May 30, 2026
1. Why did the president have another coronary artery CT? He was last scanned in Oct. We don’t typically scan patients 6 months later unless we are concerned about a finding on the…
Dr. Jonathan Reiner analysiert Trumps fragwürdiges Untersuchungsprotokoll
"Warum wurde beim Präsidenten erneut eine CT-Untersuchung der Herzkranzgefäße durchgeführt?", will Dr. Jonathan Reiner beispielsweise wissen. Die letzte Untersuchung habe im Oktober stattgefunden und normalerweise führe man bei Patienten keine Untersuchung sechs Monate später durch, es sei denn, man habe Bedenken hinsichtlich eines Befundes aus der ersten Untersuchung. Auch die Wiederholung des MOCA-Demenz-Screening-Tests findet Dr. Reiner fragwürdig, schließlich habe der US-Präsident in der jüngsten Vergangenheit bereits drei davon absolviert.
Top-Mediziner zweifelt am Gesundheitszustand des US-Präsidenten
Wenig nachvollziehbar findet der Mediziner zudem die Begründung für die Blutergüsse an Trumps Hand. "Dr. Barbabella führt die Blutergüsse des Präsidenten auf seine Aspirin-Einnahme und das Händeschütteln zurück. Aber was ist mit seiner linken Hand?", will der Top-Arzt wissen. "Und warum nimmt der Präsident eine viermal höhere Dosis Aspirin ein, als für den Herz-Kreislauf-Schutz empfohlen wird?" Merkwürdig sei auch, dass in dem Bericht festgestellt wird, dass sich das Knöchelödem des Präsidenten im Vergleich zum letzten Jahr verbessert hat. Allerdings hatte Donald Trump bei der letzten jährlichen Untersuchung kein Ödem.
Donald Trump prahlt mit seiner "extremen Intelligenz"
Donald Trump selbst hat indes in gewohnter Manier mit den Ergebnissen seines Demenz-Tests geprahlt. Auf Truth Social klopfte sich der US-Präsident virtuell selbst auf die Schulter und schrieb: "Im Gegensatz zu anderen US-Präsidenten, von denen keiner jemals einen anerkannten, sehr anspruchsvollen kognitiven Test absolviert hat, erzielte ich die volle Punktzahl von 30 von 30, was als 'extreme Intelligenz' gilt. (...) Es kommt sehr selten vor, dass jemand die volle Punktzahl erreicht, insbesondere wenn dies vier Mal in Folge gelingt. Alle Kandidaten für das Amt des Präsidenten und des Vizepräsidenten sollten gezwungen werden, hochkomplexe kognitive Tests zu absolvieren."
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fka/news.de
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