Staatsschutz: Nach Angriff auf Parteibüros: Fahndungsfotos veröffentlicht
An Ostern werden mehrere Flensburger Parteibüros durch rechtsextreme Sticker, aufgesprühte Deutschlandflaggen und Molotow-Cocktails beschädigt. Nun bittet die Polizei die Bevölkerung um Hilfe.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Die Polizei sucht weiter nach einem Unbekannten, der am Osterwochenende Parteibüros von CDU, SPD, Linke, Grünen und SSW in Flensburg beschädigt hat. Die Beamten haben nun Bilder einer Überwachungskamera veröffentlicht, die den mutmaßlichen Täter zeigen sollen. Den Angaben zufolge ist der Gesuchte etwa 1,70 Meter groß. Besonders auffällig sei ein etwa 20 Zentimeter langer geflochtener Kinnbart, den der Mann zum Tatzeitpunkt getragen habe.
Graffiti Molotow-Cocktails gefunden
Nach Angaben der Polizei wurden an den Parteibüros des SSW, der CDU und der SPD Graffiti in den Farben der Deutschlandflagge angebracht. An den Büros der Grünen, der SPD und der Linken seien zudem Molotow-Cocktails gefunden worden. Zu einem vollständigen Brand kam es demnach nicht. Es sei allerdings Ruß entstanden und die Außenwände der Gebäude seien oberflächlich beschädigt worden. Auch Fensterscheiben mehrerer Parteibüros wurden demnach beschädigt. An einige Fassaden wurden auch rechtsextreme Sticker geklebt, wie die SPD in Flensburg im April mitteilte.
Die Vorsitzenden der Parteien in Flensburg hatten sich nach der Tat geäußert und diese verurteilt. Der für politische Taten zuständige Staatsschutz ermittelt.
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