Pete Hegseth: "Gefahr für die Nation" - Ex-General fassungslos nach Hegseth-Rede
Bei der Abschlussfeier in West Point versprach US-Verteidigungsminister Pete Hegseth den Absolventen bedingungslose Rückendeckung für Kampfentscheidungen - egal ob richtig oder falsch. Ein Ex-General reagiert mit Entsetzen.
Von news.de-Redakteur Tobias Rüster - Uhr
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- Pete Hegseth irritiert mit Rede vor Militär-Absolventen - und gibt Trump-Versprechen
- Ex-General fassungslos nach Hegseth-Rede
- Warnung vor Disziplinverlust und Gefahr für die Nation
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth sorgte mit seiner Ansprache bei der Abschlussfeier der US-Militärakademie West Point für Aufsehen. Neben seinen üblichen Themen zu Kulturkämpfen, etwa der Streichung von Diversitäts-, Gleichheits- und Inklusions-Programmen beim Militär, machte er den Absolventen ein bemerkenswertes Versprechen, wie Clips beim Social-Media-Dienst X zeigen.
Weitere Artikel über Donald Trump und die US-Regierung finden Sie unter diesem Text.
Pete Hegseth irritiert mit Rede vor Militär-Absolventen - und gibt Trump-Versprechen
In seiner Rede erklärte der Trump-Minister plötzlich:
- "Egal was passiert, Präsident Trump und ich werden euch den Rücken stärken, wenn schwierige Entscheidungen getroffen werden", sagte Hegseth in seiner Rede.
- "Besonders Entscheidungen, die in Sekundenbruchteilen in der Hitze des Gefechts getroffen werden. Egal was. Egal ob es die richtige oder die falsche Entscheidung ist. Ob sie von der richtigen oder der falschen Person getroffen wird. Aus den richtigen oder den falschen Gründen. Eure Hände sind nicht gebunden. Egal was, wir werden euch den Rücken stärken", erklärte Hegseth weiter.
Ex-General fassungslos nach Hegseth-Rede
Die Aussagen des US-Verteidigungsministers alarmierten General Mark Hertling, ehemaliger Kommandeur der US-Armee in Europa, zutiefst. In einem aktuellen Interview beim Podcast "Bulwark Takes" teilte er die Einschätzung von Moderator Ben Parker, dass Hegseth damit dem Militär eine offene Einladung zu Kriegsverbrechen ausgesprochen habe.
Hertling stellte klar, dass eine solche bedingungslose Zusage, die sämtliche rechtlichen Konsequenzen außer Acht lässt, schlicht falsch sei. Der ehemalige Generalleutnant verwies dabei auf konkrete Fälle aus der aktuellen Regierung, in denen verurteilte Kriegsverbrecher, die Zivilisten getötet hatten, freigelassen und begnadigt wurden.
- Zur Erklärung: Donald Trump begnadigte während seiner ersten Amtszeit mehrere verurteilte US-Soldaten, darunter Personen, die wegen Kriegsverbrechen angeklagt oder verurteilt worden waren.
Nach Hegseth-Rede: Warnung vor Disziplinverlust und Gefahr für die Nation
Der pensionierte Generalleutnant äußerte gravierende Befürchtungen über die Folgen von Hegseths Zusicherungen.
- "Das wird meiner Ansicht nach einen Disziplinverlust innerhalb der Truppe erzeugen und Probleme verursachen, die unsere Nation in Gefahr bringen werden", warnte der ehemalige Kommandeur.
Die Botschaft des Verteidigungsministers, dass Soldaten unabhängig von rechtlichen Implikationen Rückendeckung erhalten würden, widerspreche grundlegenden militärischen Prinzipien.
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rut/news.de/stg
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