Donald Trump: Er lässt seinem Zorn freien Lauf - US-Präsident empört mit Wut-Nachricht

US-Präsident Donald Trump nutzt den nationalen "Memorial Day"-Gedenktag, um die Demokraten zu beschimpfen und sie der Verachtung gegenüber den Streitkräften zu bezichtigen. Bei dieser Nachricht konnte er sich nicht zurückhalten.

Von news.de-Redakteur - Uhr

Donald Trump sorgt mit kontroversen Feiertagsgrüßen für Schlagzeilen. (Foto) Suche
Donald Trump sorgt mit kontroversen Feiertagsgrüßen für Schlagzeilen. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon
  • Donald Trump lässt seiner Wut freien Lauf
  • Donald Trump wütet am Gedenktag - schon wieder
  • Donald Trump würdigt gefallene Soldaten

US-Präsident Donald Trump sorgte am Memorial Day für Kontroversen, indem er den traditionellen Gedenktag für gefallene Soldaten nutzte, um seine politischen Rivalen anzugreifen.

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Donald Trump lässt seiner Wut freien Lauf

Über seinen Account auf Truth Social beschimpfte er die US-Demokraten als "Dummokraten" - eine Wortschöpfung aus "Demokrat" und dumm. Er bezichtigte sie, die Streitkräfte und deren Leistungen zu verachten. Während Trump einerseits schrieb "Gott segne diejenigen, die das höchste Opfer gebracht haben. Ich liebe euch alle!", kombinierte er sein Gedenken mit dem Vorwurf, die Demokraten hätten "schlechte Politik und schlechte Kandidaten".

Trumps komplette Wut-Nachricht lautete:

  • "Frohen Memorial Day an alle - auch an die 'Dummokraten', die unser Militär und seine gewaltigen Erfolge im vergangenen Jahr respektlos behandeln. Gott segne alle, die das ultimative Opfer gebracht haben. Ich liebe euch alle! Präsident DONALD J. TRUMP"

Donald Trump wütet am Gedenktag - schon wieder

Die scharfen Attacken auf Truth Social entsprechen einem wiederkehrenden Schema des Präsidenten. Trump verwendet Feiertagsbotschaften in sozialen Netzwerken regelmäßig als Plattform für parteipolitische Auseinandersetzungen. Besonders problematisch erscheint dies am Memorial Day, der in den Vereinigten Staaten traditionell dem Andenken verstorbener Militärangehöriger vorbehalten ist.

  • Bereits 2025 hatte Trump am selben Gedenktag mit aggressiven Äußerungen auf Truth Social für Empörung gesorgt. Damals bezeichnete er Bundesrichter als "Monster" und ging mit harschen Formulierungen gegen politische Kontrahenten vor.

Seine diesjährige Wortwahl mit der Bezeichnung "Dummokraten" und dem Vorwurf der Missachtung militärischer Leistungen sorgte erneut für Diskussionen über den angemessenen Ton und die Würde des nationalen Trauertages entfachen. Der Memorial Day wird damit zunehmend zur Arena parteiischer Auseinandersetzungen. Beim Social-Media-Dienst X empörten sich zahlreiche Trump-Kritiker über die Wortwahl:

  • "Nicht gerade eine bewegende Würdigung für diesen Tag: Trump beleidigt mehr als die Hälfte der Bevölkerung. Trump ist der Präsident der Unvereinigten Staaten von Amerika - der große Spalter. Daran ändert auch das aufgesetzte 'Ich liebe euch alle' am Ende nichts!", heißt es in einem X-Kommentar exemplarisch.

Donald Trump würdigt gefallene Soldaten

Trump nahm an den formellen Gedenkveranstaltungen auf dem Arlington National Cemetery teil. Der Präsident besuchte das Grab des unbekannten Soldaten und hielt eine Ansprache zur Ehrung der im Dienst gefallenen Amerikaner. Die Zeremonie diente der offiziellen Würdigung aller Militärangehörigen, die ihr Leben für die Vereinigten Staaten geopfert haben.

In seiner Begleitung befanden sich hochrangige Regierungsvertreter, darunter Vizepräsident JD Vance, Verteidigungsminister Pete Hegseth und Finanzminister Scott Bessent.

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