TV-News: ARD meldet Schäden am Studio in Kiew nach russischem Angriff

In Kiew arbeiten Korrespondenten unter gefährlichen Bedingungen. Bei den neuen russischen Angriffen wurde nun auch das ARD-Studio in der ukrainischen Hauptstadt getroffen.

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Bei den massiven russischen Angriffen in der ukrainischen Hauptstadt Kiew ist auch das Fernsehstudio der ARD-Korrespondenten nach Angaben des Westdeutschen Rundfunks (WDR) massiv beschädigt worden. Wahrscheinlich habe eine Druckwelle durch die russischen Angriffe in dem zentral gelegenen Studio zu Verwüstungen geführt. Es seien Fenster zersplittert, Räume verwüstet und Wände eingestürzt, hieß es in einer in Köln veröffentlichten Mitteilung des WDR. Zum Zeitpunkt der Attacken habe sich niemand in dem Studio aufgehalten.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj teilte mit, das Studio liege im Gebäude des nationalen Kunstmuseums, das bei den Angriffen beschädigt worden sei. "Die statische Sicherheit des Gebäudes muss nun überprüft werden", erklärte der WDR weiter. Die Berichterstattung werde "mit mobilen technischen Lösungen und Ausweichmöglichkeiten weiter gewährleistet".

"Rausgerissene Fensterrahmen, überall Splitter, zerstörte Technik – den eigenen Arbeitsplatz völlig verwüstet zu sehen, ist ein Schock", sagte Kiews ARD-Studioleiter Vassili Golod. Sein Team lasse sich jedoch nicht einschüchtern von den russischen Angriffen.

WDR-Intendantin Katrin Vernau zeigte sich der Mitteilung zufolge "sehr erleichtert, dass unsere Mitarbeiter bei diesem Angriff nicht verletzt wurden". Auch unter den gefährlichen Bedingungen und dem Ausnahmezustand werde weiter berichtet, "damit die Menschen in Deutschland die wichtigsten Informationen aus der Ukraine aus erster Hand bekommen".

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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