Donald Trump News: US-Außenminister: Trump lädt Indiens Regierungschef ein

Die USA und Indien möchten ihre Partnerschaft ausbauen. Nach dem Ende der Strafzölle stehen Energie, Lieferketten und Sicherheit im Indopazifik im Mittelpunkt neuer Gespräche.

Erstellt von - Uhr

Mit einer Verordnung will Donald Trump die Glyphosat-Produktion in den USA unterstützen. (Foto) Suche
Mit einer Verordnung will Donald Trump die Glyphosat-Produktion in den USA unterstützen. Bild: picture alliance/dpa/AP | Evan Vucci

US-Außenminister Marco Rubio hat bei seinem ersten offiziellen Besuch in Indien die Bedeutsamkeit der bilateralen Beziehungen für die USA betont. Er habe den indischen Premierminister Narendra Modi in Neu-Delhi getroffen, "um zu unterstreichen, wie wichtig die Beziehungen zwischen den USA und Indien sind", schrieb Rubio auf der Plattform X. Im Namen von US-Präsident Donald Trump habe er Modi zu einem Besuch im Weißen Haus eingeladen. Ob Modi zugesagt hat, war zunächst unklar.

Beide Seiten berieten sich laut Rubio neben der Situation im Nahen Osten auch über die Zusammenarbeit im Bereich Energie, bei der Sicherung wichtiger Lieferketten und neuer Technologien.

Wichtiger Partner

Für die USA ist das bevölkerungsreichste Land der Erde ein wichtiger strategischer Partner. Das Verhältnis war jedoch stark belastet, nachdem die USA während der zweiten Amtszeit Trumps Strafzölle gegen Indien verhängt hatte. Im Februar strich Trump die Strafzölle dann wieder, mit denen er indirekt Russlands milliardenschweren Ölhandel schwächen wollte. Trump begründete die Maßnahme damit, Indien habe Schritte unternommen, um den Import von russischem Öl einzustellen.

Am Sonntag wird Rubio laut Berichten indischer Medien seinen Amtskollegen Subrahmanyam Jaishankar zu politischen Gesprächen treffen. Auch will er während seines mehrtägigen Besuchs noch die Städte Aga und Jaipur besuchen. Rubio nimmt zudem am kommenden Dienstag in Neu-Delhi an einem Außenministertreffen des Quad-Sicherheitsdialogs teil. Ein Anliegen der Gruppe, die die USA, Indien, Australien und Japan umfasst, ist es, angesichts des Machtanspruchs Chinas einen freien und offenen Indopazifik zu gewähren.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

Weitere aktuelle News im Ressort "Politik":

Noch mehr Nachrichten über Donald Trump lesen Sie hier.

/roj/news.de

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.