Donald Trump: Kann er nicht mehr stehen? Wirbel um Trump-Rede im TV
Eine US-Fernsehmoderatorin hat die Inszenierung einer Trump-Ansprache im Oval Office als "regelrecht ekelhaft" bezeichnet - weil die Kamera auf den sitzenden Präsidenten gerichtet war. Weshalb steht Donald Trump nicht mehr?
Von news.de-Redakteur Tobias Rüster - Uhr
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- Donald Trumps Ansprache war "ekelhaft" - Moderatorin reagiert drastisch
- Donald Trump: Ist er zu alt, um dauerhaft zu stehen?
- Donald Trump könnte "viel beeindruckender" aussehen
In der US-Fernsehsendung "Morning Joe" sorgte eine Oval-Office-Ansprache von Donald Trump für heftige Kritik. Die Moderatoren nahmen Anstoß an der visuellen Gestaltung der Szene, bei der der Präsident wie üblich an seinem Schreibtisch saß, während mehrere Personen um ihn herum standen.
Co-Moderatorin Mika Brzezinski sprach offen über die ihrer Meinung nach problematische Perspektive. Sie bemängelte, die ungünstige Kameraeinstellung, die den Fokus auf Bereiche richtete, die normalerweise nicht im Zentrum einer präsidialen Ansprache stehen sollten.
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Donald Trumps Ansprache war "ekelhaft" - Moderatorin reagiert drastisch
Brzezinski fand dabei besonders deutliche Worte. Sie beschrieb die Szenerie als regelrecht abstoßend und verwies konkret auf eine Person, die direkt rechts neben Trump stand. Besonders ein hervorstehender Bauchnabel dieser Person erregte ihre Aufmerksamkeit.
- "Es sind überall diese Schritt- und Bauchnabelbereiche rund um den Präsidenten. Das war ekelhaft", beschwerte sich die Moderatorin in der Show.
- Ihre Reaktion, die sich auf der Social-Media-Plattform X rasant verbreitete, fiel emotional aus: "Oh mein Gott, lasst das verschwinden!"
Donald Trump: Ist er zu alt, um dauerhaft zu stehen?
Co-Moderator Jonathan Lemire lieferte eine Erklärung für die ungewöhnliche Inszenierung. Er hatte in dieser Woche bereits über Trumps fortschreitendes Alter berichtet und dabei Veränderungen in dessen Verhalten thematisiert. Als konkretes Beispiel nannte er die neue Praxis, den Präsidenten bei solchen Veranstaltungen im Oval Office am Schreibtisch Platz nehmen zu lassen.
Früher habe Trump bei derartigen Auftritten vor Rednerpulten gestanden, erklärte Lemire. Die aktuelle Entscheidung für die sitzende Position bringe allerdings das Risiko mit sich, dass die umstehenden Personen zum unvorteilhaften Hintergrund würden.
Donald Trump könnte "viel beeindruckender" aussehen
Brzezinski schlug daraufhin vor, jemand solle dem Präsidenten mitteilen, dass er im Stehen deutlich autoritärer wirke. Auf diese Weise könnte man die unvorteilhaften Ansichten auf die Körpermitte der umstehenden Personen vermeiden.
- "Kann nicht jemand sagen: 'Herr Präsident, Sie sehen viel beeindruckender aus, wenn Sie stehen, damit wir nicht auf Bauchnabel schauen müssen, die aus großen Bäuchen herausragen, und auf Schritt-Bereiche'?", fragte die Moderatorin.
Der Kommentator Eugene Robinson zeigte sich jedoch skeptisch gegenüber diesem Vorschlag. Seine Einschätzung fiel ernüchternd aus:
- "Ja, aber das funktioniert möglicherweise nicht mehr so gut", warf er ein.
- Seine Bemerkung deutete an, dass eine solche Ansprache beim Präsidenten womöglich keine Wirkung mehr zeigen würde.
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