Pressefreiheit: Gericht ordnet Freilassung von DW-Reporter in der Türkei an
Am ersten Verhandlungstag im Prozess wegen Präsidentenbeleidigung gegen den Deutsche-Welle-Reporter ordnet das Gericht seine Entlassung aus der U-Haft an. Der Prozess ist aber noch nicht vorbei.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Drei Monate nach seiner Verhaftung hat ein Gericht in Ankara die Freilassung des Deutsche-Welle-Reporters Alican Uludag angeordnet. Das bestätigte sein Anwalt Abbas Yalcin der Deutschen Presse-Agentur. Uludag werde voraussichtlich am Abend aus dem Gefängniskomplex Silivri in Istanbul entlassen. Der nächste Verhandlungstag ist nach Angaben des Anwalts für den 18. September geplant.
Der Prozess gegen Uludag hatte am Nachmittag in der türkischen Hauptstadt Ankara begonnen. Laut der Anklageschrift werden ihm Präsidentenbeleidigung, Verbreitung irreführender Informationen und die Herabwürdigung der Türkei in wiederholten Fällen vorgeworfen. Hintergrund sind unter anderem Äußerungen des Journalisten auf der Plattform X.
Uludag, der per Videoübertragung an der Verhandlung teilnahm, weist die Vorwürfe von sich. Er war im Februar festgenommen worden.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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