Donald Trump: Hitzekollaps und Proteste - Trump-Event wird zur Pannen-Show
Eine eigentlich feierliche Militärzeremonie entwickelt sich für Donald Trump zur Pannen-Show: Hitze, Proteste und chaotische Szenen auf der Bühne überlagern seine Rede und sorgen für reichlich Aufsehen.
Erstellt von Sarah Baumann-Rüster - Uhr
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- Trump-Rede bei Militärzeremonie in Connecticutwird zur Pannenshow
- Hitze-Chaos mit über 35 Grad überschattet Trump-Auftritt
- Proteste mit rätselhaftem "86 47"-Code sorgen für Secret-Service-Einsatz
Die Abschlussfeier der Coast Guard Academy im US-Bundesstaat Connecticut entwickelte sich am Mittwoch zu einem Schauplatz multipler Pannen, noch bevor Präsident Donald Trump ans Rednerpult trat. Demonstranten mit kryptischen "86 47"-Schildern zogen die Aufmerksamkeit des Secret Service auf sich, während die brütende Hitze von über 35 Grad mehrere Gäste in medizinische Notlagen brachte.
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Trumps Abschlussrede wird zur Pannenshow
Für zusätzliche Verwirrung sorgte ein Mann, der unvermittelt die Bühne betrat und die Nationalhymne anstimmte – was sich als schlichter Mikrofontest herausstellte. Trumps anschließende Ansprache geriet erwartungsgemäß ausschweifend und wich von der üblichen unpolitischen Tradition solcher Reden ab.
"86 47"-Proteste: Secret Service greift ein
Der Zahlencode "86 47" auf den Protestschildern sorgte für Nervosität bei den Sicherheitskräften. Agenten des Secret Service sprachen mehrere Demonstranten an und wollten wissen, was die Botschaft bedeute. "Für mich heißt das, was es für 99 Prozent der Menschen in diesem Land bedeutet", erklärte der Demonstrant Alan Jacques laut "Daily Beast" gegenüber "CT Insider". "Trump loswerden, ihn in den Müll werfen."
Seine Frau Kathy ergänzte, es sei auch eine Solidaritätsbekundung für den verfolgten Ex-FBI-Chef James Comey. Dieser wurde vom Justizministerium angeklagt, weil er ein Foto von Muscheln postete, die "86 47" formten – angeblich eine Morddrohung gegen den Präsidenten. In der Gastronomie bezeichnet der Begriff schlicht das Streichen einer Bestellung.
Hitze-Chaos vor der Zeremonie
Die Temperaturen in New London kletterten am Mittwoch auf über 35 Grad Celsius – eine Belastungsprobe für die Gäste der Abschlussfeier. Mehrere Besucher benötigten noch vor Beginn der eigentlichen Zeremonie medizinische Versorgung. Die meisten Zuschauer saßen in der prallen Sonne, Schattenplätze waren Mangelware.
Die Anwesenden griffen zu improvisierten Maßnahmen gegen die Hitze: Dutzende nutzten ihre Programmhefte als Kopfbedeckung oder fächelten sich damit Luft zu. Einige legten sich sogar Kühlpacks auf den Kopf, um der sengenden Sonne zu trotzen. Die extremen Wetterbedingungen verwandelten die feierliche Veranstaltung in einen Überlebenskampf gegen die Elemente.
Bizarrer Mikrofon-Check sorgt für Verwirrung
Gegen 10 Uhr morgens betrat ein Mann unvermittelt die Bühne und begann, die amerikanische Nationalhymne ins Mikrofon zu singen. Kadetten und uniformiertes Personal salutierten reflexartig – bis sich herausstellte, dass es sich lediglich um einen Soundcheck handelte. Die Verwirrung unter den Absolventen und Gästen war beträchtlich.
Als Trump schließlich das Podium übernahm, hielt er eine ausschweifende Ansprache. "Wir sind wieder ein selbstbewusstes Land. Das Vertrauen ist zurück", verkündete er den Absolventen. Entgegen der Tradition, solche Reden unpolitisch zu halten, nutzte der Präsident die Gelegenheit für politische Seitenhiebe. Sein Rat an die frischgebackenen Offiziere: "Gebt niemals auf."
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sba/news.de/stg
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