Berlin: Steinmeier kritisiert Angriffe auf ehrenamtlich Engagierte

Ehrenamtlich Engagierte erleben nicht nur Dankbarkeit für ihre Arbeit, sondern manchmal auch Attacken. Gerade in sozialen Medien. Nicht einschüchtern lassen, lautet die Bitte des Bundespräsidenten.

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Die Berliner Skyline an der Spree. Aktuelle News aus und über Berlin hier auf news.de. Bild: Adobe Stock / Rico Oder

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat Übergriffe auf ehrenamtlich engagierte Bürger verurteilt und dazu aufgerufen, sich davon nicht einschüchtern zu lassen. Ehrenamtler erlebten leider nicht immer nur Wertschätzung, Hetze und Hass – gerade in den sozialen Medien – träfen auch sie, sagte Steinmeier in Berlin beim Jugendengagementkongress der Bundeszentrale für politische Bildung.

"Solchen Angriffen standzuhalten, sich nicht einschüchtern zu lassen und ihnen wirksam etwas entgegenzusetzen, das ist schwer. Aber notwendig ist es doch", betonte der Bundespräsident laut vorab veröffentlichtem Redetext. Daher seien Institutionen wie die Bundeszentrale und die Landeszentralen für politische Bildung so wichtig. Sie stärkten die Demokratie, träten ein für die Werte des Grundgesetzes, für eine offene Gesellschaft, für gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Gerade in einer Zeit, in der die Demokratie auch bei uns immer stärker angefochten sei, in der Krisen und Kriege unseren Alltag prägten, Menschen sich ohnmächtig fühlten und nach Orientierung suchten, sei politische Bildung wichtiger denn je, sagte Steinmeier.

Zu dem viertägigen Kongress der Bundeszentrale für politische Bildung wurden 300 engagierte junge Menschen im Alter zwischen 16 und 23 Jahren aus ganz Deutschland nach Berlin eingeladen. Ihnen werden Workshops und andere Veranstaltungen sowie Exkursionen geboten, bei denen sie sich weiterbilden und miteinander vernetzen können.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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