Wladimir Putin: "Unterwürfig und schwach" - dieses Detail lässt Putin-Beobachter staunen

Beim Staatsbesuch in Peking fällt erneut auf, wie der russische Präsident Wladimir Putin seinen rechten Arm beim Gehen nahezu bewegungslos am Körper hält. Auch die gebückte Haltung des Kremlchefs sorgt für Verwunderung.

Von news.de-Redakteur - Uhr

Wladimir Putin sorgt mit seinem Gang wieder einmal für Schlagzeilen. (Foto) Suche
Wladimir Putin sorgt mit seinem Gang wieder einmal für Schlagzeilen. Bild: picture alliance/dpa/Pool Reuters | Maxim Shemetov
  • Wladimir Putin: Gesundheitswirbel nach Peking-Auftritt
  • Wladimir Putin krank: Die Gerüchteküche brodelt seit Jahren
  • KGB-Training statt Krankheit: Die überraschende Erklärung für Putins Gang
  • "Unterwürfig und schwach": Debatte über Putins Körpersprache in Peking

Die Art und Weise, wie sich der russische Staatspräsident fortbewegt, sorgt erneut für Aufsehen. Während seines aktuellen Besuchs bei Chinas Staatschef Xi Jinping in Peking im Mai 2026 fiel die ungewöhnliche Körperhaltung des Kremlchefs besonders auf.

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Wladimir Putin: Gesundheitswirbel nach Peking-Auftritt

Ein Detail sticht dabei besonders ins Auge: Während sein linker Arm in normaler Manier beim Laufen hin und her pendelt, verharrt der rechte Arm nahezu regungslos neben seinem Körper. Diese asymmetrische Bewegung gibt Fachleuten bereits seit längerer Zeit Rätsel auf.

Die merkwürdige Armhaltung hat unterschiedliche Vermutungen nach sich gezogen. Verschiedene Beobachter sehen darin Hinweise auf potenzielle Gesundheitsbeschwerden des russischen Präsidenten. Bei öffentlichen Auftritten und diplomatischen Begegnungen ist diese charakteristische Fortbewegungsart immer wieder Gegenstand von Diskussionen geworden.

Das jüngste Zusammentreffen mit dem chinesischen Staatsoberhaupt bildet hierbei keine Ausnahme - im Gegenteil: Die Aufmerksamkeit auf Putins physisches Erscheinungsbild scheint eher zuzunehmen.

Wladimir Putin krank: Die Gerüchteküche brodelt seit Jahren

Seit dem Start des offenen Angriffs auf die Ukraine vor mehr als vier Jahren kursieren zahllose Vermutungen über den physischen Zustand des russischen Präsidenten. Die Bandbreite der Mutmaßungen kennt kaum Grenzen.

  • In diversen Berichten war von einer möglichen Krebsdiagnose die Rede. Nach Auftritten, bei denen Putin angeblich gezittert haben soll, wurde auch über eine potenzielle Parkinson-Erkrankung diskutiert.
  • Den Höhepunkt erreichten die Gerüchte, als ein vermeintlicher Insider über den Messenger-Dienst Telegram behauptete, der Kremlchef sei nach einem Herzinfarkt verstorben. Die Todesnachricht stellte sich als Falschmeldung heraus.

Die offizielle Linie aus Moskau bleibt unverändert:

  • Der Kreml betont bei jeder sich bietenden Gelegenheit den ausgezeichneten Gesundheitszustand seines Anführers. Dennoch ebben die Mutmaßungen nicht ab und flammen bei jedem öffentlichen Auftritt erneut auf.

KGB-Training statt Krankheit: Die überraschende Erklärung für Putins Gang

Doch es gibt offenbar eine wissenschaftliche Deutung für das rätselhafte Gangbild, die nichts mit gesundheitlichen Einschränkungen zu tun hat. Forscher aus Portugal, Italien und den Niederlanden haben sich intensiv mit diesem Phänomen auseinandergesetzt. Die Wissenschaftler stellten eine Verbindung zu Putins früherer Tätigkeit beim sowjetischen Nachrichtendienst KGB her, wie der "Daily Star" berichtete.

Ihre These: Die ungewöhnliche Haltung des rechten Arms sei möglicherweise nicht auf eine Erkrankung zurückzuführen, sondern vielmehr auf eine über Jahre hinweg antrainierte Gewohnheit.

  • Agenten des sowjetischen Geheimdienstes wurden demnach instruiert, ihre Schusswaffe permanent in der rechten Hand in Brusthöhe griffbereit zu halten. Beim Fortbewegen sollte bevorzugt die linke Körperseite vorausgehen. Dieser Bewegungsablauf ermöglichte es den Agenten, in Gefahrensituationen in Sekundenschnelle zur Waffe zu greifen.
  • Die intensive Einübung dieser speziellen Technik während seiner langjährigen KGB-Karriere könnte bei Putin zu einer bleibenden Veränderung der Bewegungsmuster geführt haben. Was heute medizinisch bedenklich wirkt, wäre somit lediglich ein Relikt aus seiner Zeit beim Geheimdienst.

"Unterwürfig und schwach": Debatte über Putins Körpersprache in Peking

Neben der auffälligen Gangart entfacht ein weiterer Aspekt der Begegnung in der chinesischen Hauptstadt hitzige Debatten in den sozialen Netzwerken. Es geht um die Frage, ob der russische Präsident seinem chinesischen Amtskollegen in devoter Haltung gegenübertrat.

Kritiker des Kremlchefs interpretieren das Auftreten Putins als Zeichen der Unterordnung. Ein Kommentator auf der Plattform Xäußerte sich besonders drastisch. In dem Meinungsbeitrag heißt es:

  • "Putin schlurft auf den Tiananmen-Platz wie ein junger Gefreiter, der sich seinem General nähert - Kopf gesenkt, Schultern hängend, Augen am Boden festgeklebt. Xi steht aufrecht da, Kaiser des Ostens. Russland ist nicht Chinas Partner. Es ist der untergeordnete Vasall. Schwach. Unterworfen. Demütigend."

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