Nahost: Nächste Gesprächsrunde zwischen Israel und Libanon

Zweimal gab es in den vergangenen Wochen bereits direkte Gespräche auf Botschafterebene zwischen Israel und Libanon in den USA. Was wird in der dritten Runde erwartet?

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Täglich bestens informiert mit den aktuellen Politik-Nachrichten auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / Семен Саливанчук

Vertreter der verfeindeten Länder Israel und Libanon wollen unter Vermittlung der USA am Donnerstag und Freitag zu weiteren Gesprächen in Washington zusammenkommen. Früheren US-Angaben zufolge wollen beide Delegationen ein "umfassendes Friedens- und Sicherheitsabkommen voranbringen, das die zentralen Anliegen beider Länder substanziell berücksichtigt."

Weitere Themen sollen demnach die Wiederherstellung der libanesischen Souveränität sowie die Festlegung der Grenzen des Staatsgebietes sein. Die Vertreter wollen auch darüber reden, wie konkrete Wege für humanitäre Hilfe und den Wiederaufbau im Libanon geschaffen werden können. Wer die beiden Länder vertritt, war zunächst unklar.

Libanon und Israel hatten sich Mitte April nach einer ersten Gesprächsrunde erstmals auf eine Waffenruhe geeinigt. Die libanesische Regierung ist selbst keine aktive Konfliktpartei. Der gegenseitige Beschuss zwischen Israel und der Hisbollah-Miliz im Libanon wurde von beiden Seiten fortgesetzt. Im Libanon wurden seit Inkrafttreten der Waffenruhe nach Behördenangaben knapp 400 Menschen getötet, in Israel mehrere Soldaten.

Bei den Gesprächen strebt Israel langfristig einen Friedensprozess mit dem Libanon an. Die israelische Regierung will vor allem eine dauerhafte Entwaffnung der vom Iran unterstützen Hisbollah durchsetzen. Beirut pocht zunächst auf Deeskalation und einen dauerhaften Waffenstillstand. Eine Normalisierung der Beziehungen hat die libanesische Regierung unter den aktuellen Bedingungen mehrfach ausgeschlossen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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