Iran-Krieg: Iran: USA torpedieren Verhandlungen durch Militäraktionen

In der Nacht kommt es zu Angriffen zwischen den USA und dem Iran. Jetzt wirft Irans Außenminister den Vereinigten Staaten vor, eine Verhandlungslösung durch Militäraktionen zu unterlaufen.

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Nach gegenseitigen Angriffen zwischen den USA und dem Iran wirft der iranische Außenminister Abbas Araghtschi den Vereinigten Staaten vor, eine Verhandlungslösung zu torpedieren. "Immer wenn eine diplomatische Lösung auf dem Tisch liegt, entscheiden sich die USA für leichtsinnige militärische Abenteuer. Ist das eine plumpe Einschüchterungstaktik?", schrieb Araghtschi auf X.

Zwischen den Kriegsparteien war es in der Nacht zu militärischen Spannungen gekommen. Die USA hatten Ziele auf dem iranischen Festland angegriffen. Der Iran hatte US-Militärschiffe mit Raketen und Schnellbooten attackiert. Beide Seiten widersprechen sich bei der Reihenfolge der jeweiligen Angriffe. Bereits am Mittwoch hatten die USA auf einen iranischen Tanker geschossen und nach eigenen Angaben dessen Ruder außer Betrieb genommen.

Seit gut einem Monat gilt eine Waffenruhe im Iran-Krieg. Die militärischen Spannungen sind jedoch nach wie vor hoch. US-Präsident Donald Trump hatte sich zuletzt optimistisch gezeigt, dass bald eine Einigung mit der Führung in Teheran erreicht werden könnte, um den Krieg zu beenden.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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