Donald Trump: US-Senatoren vor Trump-Besuch in China: "Wollen Stabilität"
US-Abgeordnete werben in Peking für Deeskalation und gegenseitigen Respekt – kurz vor dem möglichen Treffen zwischen Trump und Chinas Staatschef Xi.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Eine Woche vor dem möglichen China-Besuch von US-Präsident Donald Trump haben US-Abgeordnete in Peking für Stabilität geworben. "Ich bin fest davon überzeugt, dass wir eine Deeskalation wollen, keine Entkopplung. Wir wollen Stabilität, wir wollen gegenseitigen Respekt", sagte US-Senator Steve Daines bei einem Treffen mit Außenminister Wang Yi laut übereinstimmenden Medienberichten.
Der Republikaner und Leiter der Delegation aus parteiübergreifenden Kongressvertretern äußerte zudem die Hoffnung, dass das Treffen zwischen Trump und Staatschef Xi Jinping in mehr Bestellungen von Flugzeugen des US-Herstellers Boeing münde.
Wang sagte laut chinesischen Angaben, dass die Volksrepublik bereit sei, mit den USA die Vereinbarungen der beiden Staatschefs umzusetzen, um die Beziehungen zum Wohl beider Seiten und der Welt zu stabilisieren und zu verbessern.
Peking hoffe, dass die USA China objektiv betrachten, seine Kerninteressen ernsthaft respektieren und Meinungsverschiedenheiten angemessen handhaben würden, sagte Wang.
Worüber Xi und Trump sprechen könnten
Trump hatte das Treffen für den 14. und 15. Mai selbst angekündigt. Peking bestätigte den Besuch bislang nicht. Es wäre Trumps erste China-Reise seit acht Jahren. Die beiden Staatschefs trafen sich zuletzt persönlich am Rande des Treffens der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (Apec) Ende Oktober in Südkorea und vereinbarten eine Pause im laufenden Handelsstreit. In Peking dürften sie über handelspolitische Themen sowie die Lage im Iran und in der Straße von Hormus sprechen.
Auch die Taiwan-Frage dürfte Thema sein. China zählt die unabhängig regierte Insel zu seinem Staatsgebiet und will sie an sich binden. Die USA gelten als wichtigster Verbündeter Taiwans, auch weil sie regelmäßig Waffen dorthin verkaufen. Wang hatte seinen US-Amtskollegen Marco Rubio vor wenigen Tagen in einem Telefonat gewarnt, dass Taiwan zu Chinas Kerninteressen zähle und "das größte Risiko" in den Beziehungen zwischen den USA und China darstelle.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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