Lars Klingbeil News: Klingbeil sieht Koalitionsgeburtstag "ein bisschen betrübt"
Die Regierung Merz ist jetzt genau ein Jahr im Amt. Grund genug, dass Vizekanzler Klingbeil auf der Messe OMR dazu befragt wird. Und der SPD-Che räumt ein, dass es von einer Sache "viel zu viel" gebe.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Am ersten Jahrestag der schwarz-roten Koalition hat Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) eingeräumt, dass es zuletzt zu viel Streitereien zwischen CDU und SPD gegeben habe. Natürlich gebe es auch mal Streit in einer Koalition, sagte Klingbeil bei der Digitalmesse OMR in Hamburg. Aber: "Momentan ist es viel zu viel."
Er sei nicht in der CDU und Kanzler Friedrich Merz nicht in der SPD und jeder von ihnen würde sagen, er habe gute Gründe, warum das so ist. "Und ich muss mich jetzt immer rechtfertigen dafür, dass ich eine andere Meinung als der Bundeskanzler habe", sagte Klingbeil. Die Pflicht, die die Koalition habe, sei am Ende eine gemeinsame Position zu haben. "Und das hat bisher in einem Jahr immer geklappt, auch wenn sich der erste Geburtstag durch die Streitereien der letzten Tage so ein bisschen betrübt anfühlt."
Klingbeil reist am Koalitionsgeburtstag zum Bayern-Spiel
Nach seinem dritten Auftritt auf der Digitalmesse OMR in Hamburg wollte Klingbeil weiter nach München reisen, um das Halbfinal-Rückspiel des FC Bayern in der Champions League gegen Paris Saint-Germain im Stadion zu verfolgen. Sein Tipp: "3:1 für Bayern." Das würde den Münchnern reichen, um ins Finale gegen den FC Arsenal einzuziehen. Der Vizekanzler und SPD-Vorsitzende ist Verwaltungsbeirat des deutschen Rekordmeisters.
Die Regierung von Kanzler Merz (CDU) ist seit heute genau ein Jahr im Amt. Derzeit steckt Schwarz-Rot auch öffentlich im Stimmungstief. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov gaben nur 10 Prozent der Befragten an, die Regierung habe ihre Arbeit bisher eher gut oder sogar sehr gut gemacht. 69 Prozent stufen die Regierungsarbeit dagegen als eher schlecht oder sehr schlecht ein. YouGov befragte dafür am vergangenen Montag 2.190 Personen ab 18 Jahren, die in Deutschland wohnen.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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