Iran-Krieg: Irans Militär dementiert Angriffe und droht Emiraten

Am Montag hatte das iranische Militär Angriffe auf die Vereinigten Arabischen Emirate noch verteidigt. Jetzt dementiert ein Sprecher der Militärführung plötzlich.

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Irans Militärführung hat Angriffe auf die Vereinigten Arabischen Emirate dementiert. Es seien in den vergangenen Tagen keinerlei Raketen oder Drohnen auf Ziele in den Emiraten abgefeuert worden, sagte der Sprecher des zentralen Hauptquartiers Chatam al-Anbija laut einer Mitteilung, die der staatliche Rundfunk verbreitete.

Gleichzeitig drohte der Militärsprecher den Vereinigten Arabischen Emiraten. Der Golfstaat sei zu einem "Stützpunkt der Amerikaner und Zionisten" und zum "Feind der islamischen Welt" geworden. Sollten von seinem Boden aus Angriffe gegen den Iran erfolgen, würden die Angreifer dies bereuen.

Emirate meldeten Angriffe aus dem Iran

Am Dienstag hatten die Emirate den zweiten Tag in Folge Angriffe aus dem Iran gemeldet. Der Iran hatte den Golfstaat am Montag erstmals seit Beginn einer Waffenruhe vor rund vier Wochen wieder angegriffen. US-Präsident Donald Trump hatte die Feuerpause zuletzt einseitig auf unbestimmte Zeit verlängert.

Die iranischen Streitkräfte bezeichneten ihren Angriff am Montag noch als Reaktion auf eine US-Initiative zur Öffnung der blockierten Straße von Hormus. Bei dem Angriff gerieten Ölanlagen im emiratischen Hafen von Fudschaira in Brand. Trump drohte dem Iran daraufhin erneut mit der Vernichtung.

Die Vereinigten Arabischen Emirate liegen südlich des Irans an der gegenüberliegenden Küste des Persischen Golfs. Dazwischen verläuft unter anderem die Straße von Hormus.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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