Donald Trump: Verwirrung im Weißen Haus - plötzlich spricht Trump von einer dritten Amtszeit

Er redet über dritte Amtszeit, lobt seine Intelligenz – und sorgt mit wirren Abschweifungen für Kopfschütteln: Donald Trump nutzt ein Treffen im Weißen Haus für eine Reihe explosiver Aussagen. Besonders ein Satz lässt aufhorchen.

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Bei einem Gipfeltreffen für Kleinunternehmen im Weißen Haus hat Donald Trump erneut Spekulationen über seine politische Zukunft befeuert. (Foto) Suche
Bei einem Gipfeltreffen für Kleinunternehmen im Weißen Haus hat Donald Trump erneut Spekulationen über seine politische Zukunft befeuert. Bild: picture alliance/dpa/AP | Matt Rourke
  • Donald Trump bringt erneut dritte Amtszeit ins Spiel
  • US-Präsident spricht von "acht oder neun Jahren" im Amt
  • Nach Kritik an geistiger Fitness prahltTrump mit Eichhörnchen-Test

Bei einem Gipfeltreffen für Kleinunternehmen im Weißen Haus sorgte Donald Trump am Montag erneut für Aufsehen. Der 79-jährige Präsident deutete an, noch "acht oder neun Jahre" im Amt bleiben zu können – was ihn beim Ausscheiden 88 Jahre alt machen würde.

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Donald Trump irritiert mit Amtszeit-Ansage - US-Präsident willnoch acht oder neun Jahre regieren

"Wenn ich in, sagen wir, acht oder neun Jahren aus dem Amt scheide, werde ich es selbst nutzen können", erklärte Trump laut "Daily Beast" während seiner Ausführungen zu Steuerabzügen. Seine Anhänger im Raum reagierten mit Lachen und Jubel.

Allerdings: Die US-Verfassung begrenzt die Amtszeit eines Präsidenten auf zwei Perioden. Trump hat seit seiner Rückkehr ins Amt vor knapp anderthalb Jahren wiederholt mit der Idee einer dritten Amtszeit gespielt. Während Unterstützer dies als Scherz abtun, hatte Trump selbst in einem NBC-Interview im vergangenen Jahr bestritten, dass es sich um einen Witz handle.

Trump prahlt mit Eichhörnchen-Test

Der Präsident nutzte seinen Auftritt auch, um seine geistigen Fähigkeiten zu preisen. "Meiner Meinung nach sollte jeder, der für das Präsidenten- oder Vizepräsidentenamt kandidiert, einen kognitiven Test machen", forderte Trump. Er selbst habe bereits drei solcher Tests absolviert und jeden mit Bestnote bestanden.

Als Beispiel führte er die erste Testfrage an: Man zeige Bilder von einem Löwen, einem Bären, einem Alligator und einem Eichhörnchen – und müsse dann das Eichhörnchen identifizieren. Die späteren Fragen würden deutlich schwieriger, betonte der 79-Jährige.

Auf Kritik an seiner geistigen Schärfe reagiere er stets gleich: "Dann sagten sie: 'Er ist ein totaler Idiot. Dieser Typ ist so dumm.' Und wann immer ich das höre, sage ich: 'Lasst uns den kognitiven Test machen.'"

Trump bezeichnet schlechte Umfragewerte als "Fake"

Auch zum militärischen Konflikt mit dem Iran äußerte sich Trump beim Gipfeltreffen. Die negativen Umfragewerte zum Krieg seien "fake", behauptete der Präsident. Er bezeichnete den Konflikt als "kleinen Umweg", der sich "sehr gut" entwickle und "sehr schön" verlaufe.

Gleichzeitig warnte Trump vor den Konsequenzen einer anderen Führung: Mit dem falschen Präsidenten könnten die USA in einen dritten Weltkrieg geraten. Er selbst habe den Konflikt als "Mini-Krieg" bezeichnet – eine Einschätzung, die angesichts der Tragweite militärischer Auseinandersetzungen bemerkenswert erscheint.

Trump fallen im Weißen Haus die Augen zu

Trumps Auftritt am Montag war geprägt von zahlreichen thematischen Abschweifungen. Der Präsident sprang von Thema zu Thema und wich dabei wiederholt vom vorbereiteten Redetext ab. Unter anderem schwärmte er ausführlich von seinem Ballsaal und erläuterte seine Pläne, das Wasserbecken am Lincoln Memorial in "amerikanischem Flaggenblau" neu zu gestalten.

Während die Leiterin der Kleinunternehmensbehörde, Kelly Loeffler, kurz das Wort ergriff, machte Trump einen erschöpften Eindruck.Wie news.de am Dienstag berichtete, fielen dem Präsidenten im Stehen wiederholt die Augen zu.


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/ife/news.de/stg

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