Kash Patel: Trumps FBI-Chef blamiert sich mit Rambo-Video
Ein Video wie aus einem Actionfilm – doch hinter der Fassade brodelt es gewaltig: Während sich Donald Trumps FBI-Chef Kash Patel als Erfolgsheld inszeniert, wachsen Kritik, Spott und Zweifel an seiner Zukunft im Amt.
Erstellt von Sarah Baumann-Rüster - Uhr
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- FBI-Direktor Kash Patel sorgt mit einem selbstinszenierten Video für Spott und Kritik
- Untermalt ist der Clip ausgerechnet mit Musik von Axl Rose, einem erklärten Trump-Gegner
- Gleichzeitig wachsen politische Spannungen – sogar Gerüchte über eine mögliche Entlassung stehen im Raum
Donald Trumps umstrittener FBI-Direktor Kash Patel hat am Wochenende ein Video auf X geteilt, das für erhebliche Kritik sorgt. In dem Clip präsentiert sich der 46-Jährige als erfolgreicher Verbrechensbekämpfer – unterlegt mit dem Guns N' Roses-Hit "You Could Be Mine". Pikant dabei: Frontmann Axl Rose macht aus seiner Abneigung gegenüber Donald Trump keinen Hehl.
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Trumps FBI-Chef Kash Patel sorgt mit fragwürdigem Selbstdarstellungsvideo für Wirbel
Dasselbstverherrlichende Werk zeigt eine Zusammenstellung aus FBI-Archivmaterial, Pressekonferenzen und Nachrichtenausschnitten. "Das FBI hat unter Präsident Trumps Führung das sicherste Amerika in der Geschichte unseres Landes geschaffen", verkündet Patel gleich zu Beginn. "The Daily Beast" bezeichnet das Video als peinlichen Versuch, sein angeschlagenes Image aufzupolieren.
The most prolific year of crime reduction in American history under @realDonaldTrump’s FBI ???????? pic.twitter.com/HjjTNXiSQ9
— FBI Director Kash Patel (@FBIDirectorKash) May 2, 2026
Video zeigt Kash Patel am Schießstand, in Camouflage und mit Sonnenbrille
Der zweieinhalb Minuten lange Clip zeigt Patel in verschiedenen Posen: Er feuert Waffen auf einem Schießstand ab, hält Ansprachen im Freien und stolziert mit Sonnenbrille und Tarnkleidung durchs Bild. "Das sind die besten Zahlen zur Verbrechensbekämpfung in der US-Geschichte", behauptet er darin. Gute Polizisten könnten endlich wieder ihre Arbeit machen.
Am Sonntag legte der FBI-Chef nach und rühmte sich weiterer Erfolge. Unter seiner Führung habe die Behörde die Bürokratie abgebaut und durch das Beenden verschwenderischer Verträge mehr als 300 Millionen Dollar eingespart. Zudem setze das FBI erstmals künstliche Intelligenz im gesamten Betrieb ein. "Nach nur 14 Monaten haben wir einen generationenübergreifenden Umbau beim FBI geliefert", schrieb Patel stolz auf X.
After just 14 months, we’ve delivered a generational overhaul at the FBI.
— FBI Director Kash Patel (@FBIDirectorKash) May 3, 2026
Cut the bureaucracy, crushed unnecessary approvals, moved over 1,500 agents and Intelligence Analysts out of DC and into the field offices where the mission belongs, and already saved more than $300… pic.twitter.com/MI9E9YP93I
Spott im Fernsehen: SNL nimmt Patel auseinander
Das Video erschien nur wenige Stunden nach einer Satire bei Saturday Night Live, wie unter anderem der "Daily Beast" berichtet. Comedian Aziz Ansari verkörperte Patel im Eröffnungssketch der Sendung und spottete: "Ihr solltet nicht über Lügen und Klatsch berichten. Ihr solltet über die historische Bedeutung meiner Ernennung berichten. Ich bin ein Pionier. Ich bin der erste Inder, der in seinem Job versagt."
Gerüchte über Patel-Entlassung werden lauter
Patels Bemühungen um Imagepflege kommen zu einem heiklen Zeitpunkt. Laut "Politico" erklärte ein hochrangiger Beamter des Weißen Hauses, es sei "nur eine Frage der Zeit", bis auch Patel entlassen werde. Negative Berichterstattung über seine Amtsführung lenke den Präsidenten angeblich zunehmend ab.
250-Millionen-Dollar-Klage gegen "The Atlantic"
Der angeschlagene Trump-Vertraute kämpft an mehreren Fronten gleichzeitig. Vergangenen Monat veröffentlichte "The Atlantic" einen brisanten Bericht über angeblich übermäßigen Alkoholkonsum des FBI-Direktors. Drei Tage später reichte Patel eine Klage über 250 Millionen Dollar gegen das Magazin ein.
Auf X wetterte der ehemalige Podcaster gegen die Vorwürfe: "Memo an die Fake News – das einzige Mal, dass ich mir tatsächlich Sorgen über eure Lügen-Artikel machen werde, ist, wenn ihr aufhört zu schreiben." Die Berichterstattung beweise nur, dass er genau das Richtige tue. Kein Unsinn werde das FBI davon abhalten, "Amerika wieder sicher zu machen".
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sba/sfx/news.de/stg
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