Donald Trump: Dieser Satz bringt ihn auf die Palme - "The Don" platzt endgültig der Kragen

Ein Scherz über Melania Trump lässt "The Don" einmal mehr an die Decke gehen: US-Präsident Donald Trump fordert nach einem Witz einmal mehr die Entlassung von Talkmaster Jimmy Kimmel. Im Netz macht er seinem Ärger Luft.

Von news.de-Redakteur - Uhr

Donald Trump (Foto) fordert einmal mehr den Rauswurf von Jimmy Kimmel. (Foto) Suche
Donald Trump (Foto) fordert einmal mehr den Rauswurf von Jimmy Kimmel. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon
  • Donald Trump wütet gegen Jimmy Kimmel und fordert Rauswurf
  • Trump sieht Zusammenhang mit bewaffnetem Eindringling
  • Kimmel weist Vorwürfe zurück und beruft sich auf Verfassungsrecht

US-Präsident Donald Trump hat über seinen Online-Dienst Truth Social die sofortige Entlassung des Late-Night-Moderators Jimmy Kimmel gefordert. Der 79-Jährige wirft dem ABC-Talkmaster vor, in seiner Show ein manipuliertes Video ausgestrahlt zu haben, das vorgab, die First Lady Melania und Sohn Barron säßen im Studio.

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Donald Trump wütet gegen Jimmy Kimmel und fordert Rauswurf

Besonders empört zeigt sich Trump über eine Äußerung Kimmels während der Sendung. Der Moderator hatte über Melania gesagt: "Mrs. Trump, Sie haben das Leuchten einer baldigen Witwe."

Trump verlangt von Disney und dessen Tochterunternehmen ABC, unmittelbare Konsequenzen zu ziehen. Auch First Lady Melania Trump meldete sich über die Plattform X zu Wort und erklärte, Menschen wie Kimmel dürfe nicht gestattet werden, Abend für Abend Hass zu verbreiten.

"Verabscheuungswürdiger Aufruf zur Gewalt": Trump sieht Zusammenhang mit bewaffnetem Angriff

Der US-Präsident stellte in seinem Post eine direkte Verbindung zwischen Kimmels Äußerung und einem Zwischenfall her, der sich zwei Tage nach der Show ereignete. Am Samstag versuchte ein bewaffneter Mann, in den Saal des White House Correspondents' Dinner einzudringen, wobei Schüsse fielen. Laut Trump war der Eindringling mit einer Schrotflinte, einer Handfeuerwaffe und zahlreichen Messern ausgerüstet. Der Präsident bezeichnete die Motivation des Mannes als offensichtlich und finsterer Natur.

  • In seiner Stellungnahme nennt Trump Kimmels Bemerkung einen verabscheuungswürdigen Aufruf zur Gewalt. Er erklärt, normalerweise würde er nicht auf Aussagen des Moderators reagieren, doch dieser Fall überschreite alle Grenzen.

Kimmel weist Vorwürfe zurück und beruft sich auf Verfassungsrecht

Am Montagabend reagierte Jimmy Kimmel in seiner Late-Night-Show auf die Anschuldigungen des Präsidentenpaares. Der Moderator wies die Interpretation seiner Worte als Gewaltaufruf entschieden zurück und erklärte, er habe lediglich einen harmlosen Witz über den Altersunterschied zwischen dem 79-jährigen Präsidenten und seiner 56-jährigen Ehefrau gemacht.

  • "Das war bei Weitem kein Aufruf zum Mord", stellte Kimmel klar. Er betonte sein langjähriges Engagement gegen Waffengewalt und lehne hasserfüllte sowie gewalttätige Rhetorik ab.

Der Talkmaster berief sich auf den Ersten Verfassungszusatz:

  • "Ich möchte aber auch darauf hinweisen, dass Donald Trump sagen darf, was er will, genauso wie Sie und ich und wir alle, denn gemäß dem Ersten Verfassungszusatz haben wir als Amerikaner das Recht auf freie Meinungsäußerung."
  • Kimmel erinnerte an einen ähnlichen Konflikt im September, als ABC ihn nach Kritik Trumps vorübergehend vom Sender genommen hatte.

Weder Disney noch ABC haben sich bislang zu den Entlassungsforderungen des Präsidenten geäußert.

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