Donald Trump: Aufregung um brisanten Goldschatz - Trump-Behörde unter Verdacht
Was wird Donald Trump dazu sagen? Amerikas Münzprägeanstalt bezog einem Bericht zufolge Gold von mexikanischen Pfandhäusern und südamerikanischen Zwischenhändlern, die im Verdacht stehen, mit Drogenkartellen zu kooperieren.
Erstellt von Tobias Rüster - Uhr
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- Donald Trump: Wirbel um brisanten Gold-Bericht
- Woher stammt das US-Gold wirklich?
- Donald Trump bekämpft Drogenkartelle knallhart
Donald Trump inszeniert sich als kompromissloser Kämpfer gegen lateinamerikanische Drogenkartelle. Doch eine Enthüllung der "New York Times" zeichnet ein paradoxes Bild: Während Trump heute Kartelle bekämpft, erwarb die amerikanische Münzprägeanstalt zuvor Edelmetall über Kanäle, die mutmaßlich genau diese kriminellen Organisationen bedienen.
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Donald Trump: Wirbel um brisanten Gold-Bericht
Die Recherche der "New York Times" legt offen, dass die US-amerikanische Münzprägeanstalt Gold von mexikanischen Pfandleihhäusern und südamerikanischen Mittelsmännern bezog - Akteure, die unter Verdacht stehen, Geschäfte mit Drogenkartellen zu tätigen. Amerika profitierte offenbar von jenen, die Donald Trump immer wieder als Feinde deklariert.
Die Enthüllung wirft ein Schlaglicht auf die Beschaffungspraxis der US-Bundesbehörde, die offenbar nicht genau prüfte, woher das Edelmetall stammt. Während die Kartelle ihr schmutziges Geld wuschen und Vermögen verschleierten, floss ihr Gold möglicherweise direkt in die Tresore der amerikanischen Regierung.
Donald Trump bekämpft Drogenkartelle knallhart
Trumps Administration verfolgt Drogenkartelle mit militärischer Härte. Seit September greifen amerikanische Streitkräfte systematisch Schiffe in der Karibik und im Pazifik an, die nach Einschätzung der Behörden Drogen transportieren. Dutzende Einsätze hat die US-Armee bereits durchgeführt.
Der jüngste Vorfall ereignete sich erst am Sonntag: Ein Einsatzkommando der Streitkräfte eröffnete das Feuer auf ein Boot im östlichen Pazifik. Drei Menschen starben bei der Aktion. Nach Angaben der Militärbehörden handelte es sich um ein Drogenboot.
Der Kontrast könnte kaum größer sein: Gestern noch lieferte möglicherweise Kartellgold das Rohmaterial für amerikanische Münzen - heute sterben Menschen bei Militäreinsätzen gegen mutmaßliche Drogenhändler.
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rut/news.de/stg
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