Donald Trump: US-Präsident beschimpft Journalist als "Idiot" - seine Reaktion überrascht alle

Als das "Wall Street Journal" schrieb, der Iran halte ihn für einen Trottel, verlor Donald Trump die Fassung und beschimpfte den verantwortlichen Redakteur auf Truth Social wüst. Der Journalist selbst reagierte gelassen und konterte mit einer Gegenfrage.

Von news.de-Redakteur - Uhr

Donald Trump hat gegen einen Kolumnisten des "Wall Street Journals" geschossen. (Foto) Suche
Donald Trump hat gegen einen Kolumnisten des "Wall Street Journals" geschossen. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon
  • Trump verliert die Fassung nach WSJ-Kritik
  • Donald Trump fällt auf Irans Täuschungsmanöver rein
  • Humorvolle Reaktion nach Trump-Wutanfall

US-Präsident Donald Trump hat einmal mehr völlig die Fassung verloren, nachdem ein Redakteur des "Wall Street Journal" ihm vorwarf, der Iran führe ihn hinters Licht. Elliot Kaufman hatte in einem Meinungsbeitrag geschrieben, dass Teheran den Präsidenten "für einen Trottel" hält - eine Einschätzung, die Trump zu einer wütenden Tirade auf Truth Social veranlasste.

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Donald Trump verliert die Fassung nach kritischer Meinungsäußerung

Der US-Präsident eröffnete seinen Ausbruch mit der Feststellung:

  • "DAS WALL STREET JOURNAL HAT SEINEN WEG VERLOREN!" Was folgte, war eine beispiellose Attacke auf den Redakteur und die renommierte Wirtschaftszeitung.
  • Trump bezeichnete Kaufman wiederholt als "Idioten" und "Moronen" und unterstellte, Medienmogul Rupert Murdoch habe den kritischen Artikel in Auftrag gegeben.
  • Das "Wall Street Journal" sei nicht länger Pflichtlektüre, sondern nur noch ein "scheiterndes politisches Schmierblatt", wetterte der Präsident.
  • Trumps Empörung richtete sich gegen Kaufmans Behauptung, die iranische Führung würde Trump bei den Verhandlungen systematisch täuschen.

Donald Trump fällt auf Irans Täuschungsmanöver rein, behauptet Kaufman

In seinem Meinungsbeitrag legt Kaufman dar, warum er glaubt, dass Teheran Trump systematisch hinters Licht führt.

  • Der Redakteur argumentiert, dass die iranische Führung nach einem bewährten Muster vorgeht, während die Friedensverhandlungen weiterhin ins Stocken geraten.
  • Die Strategie sei kalkuliert und folge stets demselben Schema, so Kaufmans Analyse.
  • Iran mache vage Zusagen, erhalte im Gegenzug konkrete Zugeständnisse von Trump und liefere dann nicht vollständig, was versprochen wurde. Diese Taktik wiederhole sich immer wieder.
  • Kaufman sieht darin kein Versehen, sondern eine gezielte Vorgehensweise der iranischen Verhandlungsführer.
  • Teheran setze darauf, dass der Präsident auf unverbindliche Versprechen hereinfalle und echte Konzessionen mache, ohne Entsprechendes zurückzuerhalten.
  • Während Trump seine militärischen Erfolge feiert, bleiben die diplomatischen Bemühungen um eine Einigung erfolglos.

Humorvolle Reaktion nach Trump-Wutanfall

Kaufman selbst reagierte auf Trumps Wutausbruch übrigens mit beachtlicher Gelassenheit. Auf der Plattform X teilte er einen Screenshot von Trumps Tiraden und fügte lediglich einen humorvollen Kommentar hinzu: Seine Frau wolle wissen, ob er trotz allem heute Abend noch das Geschirr spüle. Die nüchterne Antwort stand in krassem Gegensatz zu Trumps emotionaler Reaktion.

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