Karoline Leavitt: Nachricht kommt falsch rüber - Newsom spottet über Trumps Zustand
Karoline Leavitt wirbt in einem Social-Media-Beitrag für Donald Trumps neue Verordnung. Damit will er Patienten mit schweren psychischen Erkrankungen besser helfen. Ihre Worte versteht Gavin Newsom falsch und nutzt sie für eine spöttische Frage.
Erstellt von Sabrina Böhme - Uhr
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- Karoline Leavitt wirbt für Donald Trumps neue Gesundheitsanordnung
- Gavin Newsom und Trump-Kritiker denken, dass die Nachricht vom US-Präsidenten handelt
- Gerüchte über Trumps psychische Gesundheit werden laut
Karoline Leavitt warb für eine neue Verordnung von Donald Trump. Damit sollen Hürden zur Behandlung von schweren psychischen Erkrankungen abgebaut werden. Doch ihre Wortwahl alarmiert die Kritiker des US-Präsidenten - allen voran Donald Trump.
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Hilfe für psychisch Kranke: Karoline Leavitt wirbt für Donald Trumps neue Verordnung
Auf der Plattform X verwies die Pressesprecherin auf die Verordnung. Sie schrieb dazu: "Präsident Donald J. Trump treibt medizinische Behandlungen für schwere psychische Erkrankungen voran." In der vom US-Präsidenten am XY unterschriebenen Anordnung. Darin sollen Patienten schnellere Behandlungen bekommen. Damit bekräftige Trump "sein Engagement für die Förderung von Lösungen, die Amerikanern mit verheerenden, komplexen und therapieresistenten Erkrankungen Hoffnung geben", heißt es in der Mitteilung vom Weißen Haus. Das Vorhaben soll auch Veteranen helfen, die unter psychischen Erkrankungen leiden. Trump würde sich seit langem für eine schnellere Entwicklung von Therapien psychischer und unheilbarer Erkrankungen sowie der Bereitstellung von Behandlungen einsetzen. Die Mitteilung verweist unter anderem auf den von Trump in seiner ersten Amtszeit unterschriebenen Right to Try Act. Dieser ermöglicht es, unheilbar kranken Menschen, lebensrettende Therapien zu ermöglichen.
Gavin Newsom spottet nach Leavitts Nachricht über Trumps Zustand
Leavitts Verkündigung kam anders rüber, als wohl erhofft. Unglücklicherweise gehen Trumps Kritiker davon aus, dass die Nachricht von Trump handelt. Der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom fragte unter dem Beitrag: "Für sich selbst?" Damit deutete er erneut die Gerüchte über Donald Trumps mentale Gesundheit an. Andere Nutzer reagierten ähnlich. "@PressSec
Karoline, als ich den Beitrag zum ersten Mal gelesen habe, hat mein Herz gejubelt. Ich dachte, Donald würde medizinische Behandlungen für seine ernsthafte psychische Erkrankung beschleunigen. Dann habe ich es kapiert. Vielen Dank", schrieb ein ehemaliger Mathematikprofessor. "Verdammt, du gehst endlich öffentlich über seine psychischen Probleme her", fragte sich ein weiterer Nutzer.
Fact Sheet: President Donald J. Trump is Accelerating Medical Treatments for Serious Mental Illnesshttps://t.co/E42peiF8I8
— Karoline Leavitt (@PressSec) April 20, 2026
Diskussionen über Trumps kognitive Gesundheit
Damit sprechen sie die jüngsten Behauptungen an, dass der Republikaner geistig nicht fit für sein Amt ist. Der Grund: seine Drohungen gegen Papst Leo XIV., den Iran und ein Jesus-Bild. Demokraten und frühere Verbündete des US-Präsidenten äußerten sich laut darüber. Sogar Rufe nach einer Amtsenthebung ertönten wieder.Der demokratische Abgeordnete Mark Takano sprach Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. während einer Anhörung darauf an. Der verweigerte eine Antwort.
Weißes Haus stichelt gegen Newsom
Das Weiße Haus betonte, dass Donald Trump fit sei, um sein Amt auszuüben. Sprecher David Ingle zeigte sich über Newsoms Worte erbost und sagte gegenüber dem "Daily Beast": "Nur Dreckskerle wie Gavin Newsom würden versuchen, Präsident Trump dafür zu verspotten, dass er eine Verordnung unterzeichnet hat, die den Zugang zu Behandlungen für Veteranen und andere Amerikaner, die zu kämpfen haben, beschleunigen wird."
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bos/sfx/news.de
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