Donald Trump: Merz sieht Zugang zu Trump

Das Verhältnis der Europäer zum US-Präsidenten ist schwierig. Was der Kanzler über Trump sagt.

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Donald Trump bei einer Rede. (Foto) Suche
Donald Trump bei einer Rede. Bild: picture alliance/dpa/AP | Matt Rourke

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sieht sich als einer der wenigen Politiker, die einen guten Zugang zu US-Präsident Donald Trump haben. Merz sagte beim Jahresempfang des Bundesverbands deutscher Banken in Berlin, er versuche trotz aller Kritik, zum amerikanischen Präsidenten ein vernünftiges persönliches Verhältnis zu haben, solange es eben möglich sei.

Er versuche, die Nato auch für die nächsten Jahre zu erhalten. "Jeder weiß, dass das nicht ganz einfach ist, aber jedermann weiß auch, dass wir uns im Augenblick aus eigenen Kräften nicht verteidigen könnten. Aber wir arbeiten daran, dass wir stärker werden."

Wahrscheinlich seien Nato-Generalsekretär Mark Rutte und er zurzeit die Einzigen, die "relativ vertrauensvoll" und gut mit Trump sprechen könnten, sagte der Kanzler. "Andere haben aus welchen Gründen auch immer vielleicht mehr Probleme mit ihm. Ich versuche, ein gutes persönliches Verhältnis zu erhalten, wissend, dass wir unterschiedliche Verantwortungen haben", so Merz. "Ich habe Zugang zu ihm, jedenfalls wenn die Türen geschlossen sind." Es sei aber schwierig.

Zuletzt hatte es Differenzen über den Iran-Krieg gegeben. Merz hatte das Vorgehen der USA kritisiert. Auseinandersetzungen gab es zum Beispiel auch über die verschärfte US-Zollpolitik.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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