Donald Trump: Trump redet Spritpreise klein – Reporter kontert live im TV
Im TV-Interview wird Donald Trump auf steigende Spritpreise angesprochen – und sorgt mit seiner Antwort für Stirnrunzeln. Ein Reporter hält dagegen. Jetzt verbreitet sich der Schlagabtausch rasant im Netz.
Von news.de-Redakteurin Sarah Baumann-Rüster - Uhr
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- Trump behauptet im ABC-Interview, die Benzinpreise seien "nicht sehr hoch"
- Reporter kontert mit konkreten Zahlen: "4 Dollar pro Gallone immer noch"
- Im Netz hagelt es Kritik für Trumps Lügenaussagen
Er wollte Entwarnung geben – doch seine Worte sorgen für neue Zweifel: In einem TV-Interview mit ABC News spielt Donald Trump die Benzinpreise in den USA herunter. Obwohl ein Reporter konkrete Zahlen nennt, bleibt Trump bei seiner Darstellung. Der Schlagabtausch sorgt für Aufsehen – und liefert neuen Zündstoff für die politische Debatte.
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Trump verharmlost Benzinpreise in TV-Interview
Der Trump-kritische X-Account "Republicans against Trump" hat ein Video geteilt, das den umstrittenen Trump-Auftritt dokumentiert. Es zeigt, wie Donald Trump die Entwicklung derBenzinpreise im Gespräch mit dem US-Sender ABC News herunterspielt – trotz gegenteiliger Wahrnehmung vieler Amerikaner.
Auf die Frage eines Reporters, wie lange die Menschen noch mit hohen Preisen rechnen müssten, antwortet Trump: "Die sind nicht sehr hoch. Sie sind in den letzten Tagen sehr stark gesunken." Eine Aussage, die im direkten Widerspruch zu aktuellen Preisniveaus steht – und prompt Kritik hervorruft.Reporter: How much longer will Americans continue to see high gas prices?
— Republicans against Trump (@RpsAgainstTrump) April 16, 2026
Trump: They’re not very high. They’ve come down very much over the last few days
Reporter: $4 a gallon still
Trump: That’s what ABC says. But if you look at the stock market it's up… pic.twitter.com/Ot9p16pD6B
ABC-Reporter kontert Trump vor laufender Kamera
Der Journalist will die Aussage so nicht stehen lassen und hakt nach: "4 Dollar pro Gallone immer noch", widerspricht er Trumps Behauptung. Doch Trump bleibt bei seiner Linie und entgegnet: "Das sagt ABC. Aber wenn Sie sich den Aktienmarkt anschauen, ist er gestiegen..." Damit weicht Trump der konkreten Preisfrage aus und lenkt das Gespräch kurzerhand auf die Entwicklung der Börsen, um die Realität zu beschönigen.
Netz-User rechnen mit Trump ab
Angeheizt durch den Account "Republicans against Trump", der Trump seit Jahren kritisch begleitet, verbreitet sich der Clip rasend schnell. In den Kommentaren unter dem Video finden sich bereits etliche kritische Stimmen.
- "Was für einen korrupten Präsidenten haben die USA? Es ist offen ersichtlich, dass er so korrupt ist und das Land ins Verderben zieht, und die Bürger tun nichts dagegen"
- "Wo ist die Zwangsjacke?"
- "Wann werden die Leute endlich kapieren, dass er nicht mit normalen Menschen spricht. Ihn interessieren nur die Reichen. Für diesen Irren existieren wir nicht, wir sind für ihn weniger als Menschen."
- "Der Börsenmarkt füllt meinen Tank nicht!!!"
- "Im Moment weiß ich nicht, ob er lügt oder ob er wirklich an den verdammten Bullshit glaubt, der aus seinem Mund kommt."
- "Ich bin so froh, dass ich den Aktienmarkt essen kann, wenn ich hungrig bin, anstatt Lebensmittel."
- "Dieser Idiot und der Aktienmarkt. Der durchschnittliche Amerikaner gibt einen Dreck auf den Aktienmarkt. Sie kümmern sich nur darum, dass sie an der Zapfsäule viel mehr zahlen."
Faktencheck zu Trumps Benzinpreis-Aussagen
Tatsächlich liegt der US-Durchschnitt aktuell bei rund 4,1–4,2 Dollar pro Gallone, teilweise sogar darüber bis ca. 4,16 Dollar. Fazit: Trumps Darstellung steht daher im klaren Widerspruch zur aktuellen Preisrealität.
Politische Sprengkraft im Wahlkampf
Die Spritpreis-Debatte kommt zur Unzeit: Wirtschaftsthemen wie Inflation und Energiepreise zählen zu den entscheidenden Faktoren im US-Wahlkampf. Gerade hier wird genau hingeschaut – und Aussagen wie diese könnten Trump angreifbar machen. Denn am Ende zählt für viele Wähler nicht der Aktienmarkt – sondern der Preis an der Zapfsäule.
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sba/bua/news.de
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