Donald Trump: Experte prognostiziert, wie viel Zeit "The Don" noch bleibt

James Carville, der legendäre Stratege von Bill Clinton, prophezeit das vorzeitige Ende von Donald Trumps Präsidentschaft - und zwar noch vor nächstem Jahr, möglicherweise sogar in wesentlich kürzerer Zeit.

Von news.de-Redakteur - Uhr

Ein Experte zweifelt, ob US-Präsident Donald Trump (Foto) seine komplette Amtszeit absolvieren wird. (Foto) Suche
Ein Experte zweifelt, ob US-Präsident Donald Trump (Foto) seine komplette Amtszeit absolvieren wird. Bild: picture alliance/dpa/AP | Manuel Balce Ceneta
  • Wirbel um Donald Trumps mentalen Zustand: Muss er sein Amt früher aufgeben?
  • Politik-Experte sieht Bedeutungsverlust bei Donald Trump
  • Zweifel an Donald Trump: "Es ist eine schlimme Situation im Moment"
  • Weißes Haus reagiert mit wütender Attacke nach Trump-Vorhersage

Der langjährige demokratische Stratege James Carville geht davon aus, dass Donald Trump seine Amtszeit nicht vollenden wird. In einem veröffentlichten Beitrag des YouTube-Formats "Politics War Room" äußerte sich der 81-Jährige zur Zukunft des 79-jährigen Präsidenten. Zur Einordnung: Carville gilt als langjähriger und entschiedener Trump-Gegner.

Weitere Artikel über Donald Trump und die US-Politik finden Sie am Ende dieses Textes.

Wirbel um Donald Trumps mentalen Zustand: Muss er sein Amt früher aufgeben?

Die drastische Vorhersage des bekannten Politikberaters basiert auf Beobachtungen, die er in jüngster Zeit gemacht hat. Dabei bezieht er sich sowohl auf Trumps mentalen Zustand als auch auf dessen schwindende Autorität auf der politischen Weltbühne.

  • "Ich sehe diesen Mann einfach nicht mehr als Präsident der Vereinigten Staaten zu dieser Zeit im nächsten Jahr", erklärte Carville, der einst für den früheren US-Präsidenten Bill Clinton tätig war.
  • Seine Einschätzung geht noch weiter: "Und ich glaube zunehmend, dass wir eine viel kürzere Zeitspanne haben als das."

Politik-Experte sieht Bedeutungsverlust bei Donald Trump

Als zentrale Begründung seiner Prognose führt Carville die seiner Meinung nach für jeden erkennbare mentale Entwicklung des Präsidenten an. Man benötige keine neurologische Ausbildung, um den Verfall wahrzunehmen, betonte der Politikstratege.

  • "Wir alle haben es gesehen. Und man schaut es sich direkt vor den eigenen Augen an. Und es ist kein Wunschdenken, es ist keine Projektion. Es ist einfach das, was passiert", so Carville.
  • Doch die Problematik beschränke sich nicht allein auf den Gesundheitszustand.
  • Carville beobachtet einen massiven Bedeutungsverlust des Präsidenten auf globaler Ebene. Internationale Staatschefs, Wähler und Politiker würden Trumps Äußerungen zunehmend weniger Beachtung schenken.
  • Die Ausübung des Amtes sei nicht mehr vergleichbar mit der Situation vor einem Jahr, stellt Carville fest. Bis November werde sich diese Entwicklung weiter verschärfen.

Zweifel an Donald Trump: "Es ist eine schlimme Situation im Moment"

In den vergangenen Wochen habe sich Trumps mentaler Zustand noch besorgniserregender entwickelt als zuvor angenommen, warnte der demokratische Stratege. Die Situation stelle einen entscheidenden Wendepunkt dar.

Der Politikberater räumte ein, in der Vergangenheit bereits mehrfach vor ähnlichen Entwicklungen gewarnt zu haben. Doch diesmal sei die Lage anders:

  • "Es ist eine schlimme Situation im Moment, und ehrlich gesagt - ich habe so oft falschen Alarm geschlagen, aber ich denke, diesmal ist es wirklich so. Das tue ich wirklich."

Weißes Haus reagiert mit wütender Attacke nach Trump-Vorhersage

Das Weiße Haus reagierte scharf auf Carvilles Äußerungen. Sprecher Davis Ingle bezeichnete den Strategen laut "The Daily Beast" als "eiskalten Verlierer", der am "Trump Derangement Syndrome" leide.

Der Präsident selbst weist die Bedenken bezüglich seiner geistigen Leistungsfähigkeit stets vehement zurück.

  • Trump hat wiederholt erklärt, keinerlei nennenswerte kognitive Beeinträchtigungen zu haben. Er beruft sich dabei auf einen Test, den er nach eigenen Angaben mit Bravour bestanden habe.
  • Konkret bezieht sich Trump auf den Montreal Cognitive Assessment (MoCA), einen medizinischen Screening-Test.
  • Dieser Kognitionstest wird in der Praxis als einfaches Verfahren eingesetzt, um Personen zu untersuchen, bei denen bereits der Verdacht auf Demenz besteht.
  • Trump prahlt damit, die Bewertung erfolgreich absolviert zu haben.

Lesen Sie außerdem noch diese Artikel:

/news.de

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.