Boris Pistorius News: Pistorius: In der Ukraine-Hilfe nicht nachlassen

Großbritannien und Deutschland legen binnen 24 Stunden erhebliche Militärhilfen für die Ukraine auf den Tisch. Der deutsche Verteidigungsminister warnt, das Land dürfe nicht aus dem Blickfeld geraten.

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Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) blickt am Rande eines Interviews in die Kamera des Fotografen. (Foto) Suche
Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) blickt am Rande eines Interviews in die Kamera des Fotografen. Bild: picture alliance/dpa | Kay Nietfeld

Verteidigungsminister Boris Pistorius hat nach dem Treffen der Ukraine-Kontaktgruppe dazu aufgefordert, in der Unterstützung des von Russland angegriffenen Landes nicht nachzulassen. Diese sei nötig, auch wenn die Augen der Welt auf den Nahen Osten sowie die Bemühungen um ein Ende der Blockade in der Straße von Hormus gerichtet seien, sagte der SPD-Politiker in Berlin.

"Eines ist sicher und offensichtlich: Russland profitiert von den gegenwärtigen Entwicklungen im Mittleren Osten. Die steigenden Ölpreise spülen Geld in die für den Krieg bestimmten Geldkoffer von Putin, mindestens für den Moment", sagte Pistorius.

Großbritanniens Verteidigungsminister John Healey hob die Bedeutung von Drohnen auf dem Schlachtfeld in der Ukraine hervor. Unbemannte Fluggeräte seien im März für 96 Prozent der russischen Verluste verantwortlich gewesen, die im vergangenen Monat mit 35.000 Mann einen Rekord erreicht hätten, so der Minister.

"Drohnen haben diesen Krieg bestimmt und sie werden entscheidend sein für seinen Ausgang", sagte der Labour-Politiker, der ankündigte, seine Regierung werde der Ukraine noch in diesem Jahr 120.000 Drohnen verschiedener Art liefern. Er lobte zudem ausdrücklich das Angebot Kiews, die Golfstaaten bei der Abwehr iranischer Drohnen und Raketen zu unterstützen.

Die militärischen Unterstützer der Ukraine trafen sich am Mittwoch in Berlin auf Einladung Pistorius zu einer neuen Beratungsrunde. An dem Treffen der sogenannten Ukraine Defence Contact Group (UDCG) nahmen auch der ukrainische Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow sowie Nato-Generalsekretär Mark Rutte persönlich teil, andere Teilnehmer werden dazugeschaltet.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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