JD Vance: Leere Sitze so weit das Auge reicht - Videos enthüllen Vance-Blamage
Über drei Viertel der Plätze blieben leer, als US-Vizepräsident JD Vance an der University of Georgia auftrat - ein Desaster für die Organisatoren von Turning Point USA, die mit einem Massenandrang gerechnet hatten. Videos im Netz enthüllen das wahre Ausmaß.
Von news.de-Redakteur Tobias Rüster - Uhr
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- JD Vance blamiert: Keiner will den Trump-Vize sehen
- "Jesus unterstützt keinen Genozid" - Protestler unterbricht Vance-Rede
- Erika Kirk lässt Vance sitzen - Drohungen erzwingen Absage
- Trump-Vize offenbart Absage-Wirbel zwei Stunden vor Beginn
Ein Event von Turning Point USA, der konservativen Studentenorganisation des Landes, mit US-Vizepräsident JD Vance an der University of Georgia entwickelte sich zum Desaster. Die Akins Ford Arena in Athens blieb zu mehr als drei Vierteln leer. Nur ein Bruchteil der verfügbaren Plätze war während der Rede des Vizepräsidenten besetzt.
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JD Vance blamiert: Keiner will den Trump-Vize sehen
Der Journalist Jake Traylor von "MS NOW" dokumentierte die spärliche Teilnahme mit Videoaufnahmen. Auf der Plattform X kommentierte er, dass Turning Point USA die zu erwartende Besucherzahl offenbar völlig falsch eingeschätzt habe. Die überwiegend leeren Sitzreihen während Vances Ansprache waren deutlich erkennbar.
Kritiker werten den schwachen Zuspruch als weitere öffentliche Blamage für den Vizepräsidenten. Die Organisation hatte offensichtlich mit einem deutlich größeren Andrang gerechnet, als tatsächlich erschien.Turning Point USA seems to have misestimated crowd size for Vance. Akins Ford Arena less than 25% filled for the vice president. pic.twitter.com/K2SnkmuATh
— Jake Traylor (@jake__traylor) April 14, 2026
Doors were supposed to close at 4 for the Turning Point event that had announced starting time at 5. I got in a few after 4 and this is the scene: pic.twitter.com/YWP5m2q1i8
— Matthew Boedy (@MatthewBoedy) April 14, 2026
"Jesus unterstützt keinen Genozid" - Protestler unterbricht Vance-Rede
Während des Vance-Auftritts kam es zu einer lautstarken Störung. Ein anwesender Teilnehmer rief dazwischen, dass Jesus Christus keinen Völkermord unterstütze. Der Zwischenrufer wurde anschließend aus der Veranstaltung entfernt.
Vance reagierte auf die Unterbrechung mit einer Verteidigung der Politik der Trump-Regierung. Er betonte die Leistungen der Administration im Nahen Osten.
- "Als wir antraten, war die humanitäre Lage in Gaza eine absolute Katastrophe", erklärte der Vizepräsident.
- Er hob hervor, dass Donald Trump derjenige gewesen sei, der ein Friedensabkommen für Gaza erreicht habe.
- Weiter führte Vance aus, dass aktuell mehr humanitäre Hilfe in den Gazastreifen gelange als zu jedem Zeitpunkt in den vergangenen fünf Jahren.
- Mit diesen Aussagen versuchte er, die Kritik des Protestierenden zu entkräften und die Erfolge der Regierung darzustellen.
Erika Kirk lässt Vance sitzen - Drohungen erzwingen Absage
Die Führungsspitze von Turning Point USA fehlte bei der Veranstaltung. CEO Erika Kirk sagte ihre Teilnahme kurzfristig ab, nachdem sie nach Angaben der Organisation schwerwiegende Drohungen erhalten hatte. An ihrer Stelle moderierte der Sprecher der Organisation, Andrew Kolvet.
Der Sprecher fügte hinzu, dass Kirk Attacken aus überraschenden Richtungen ausgesetzt gewesen sei. Die Sicherheitsbedenken waren offenbar so gravierend, dass eine Anwesenheit der Organisations-Chefin als zu riskant eingestuft wurde.
Trump-Vize offenbart Absage-Wirbel zwei Stunden vor Beginn
Vance offenbarte am Veranstaltungstag erhebliche Unsicherheiten bezüglich der Durchführung. Rund zwei Stunden vor dem geplanten Beginn befürchtete der Vizepräsident eine komplette Absage des Events. Der Grund lag in Kirks beabsichtigtem Fernbleiben aufgrund der Sicherheitslage.
Vance schilderte seine Überlegungen: Er habe mit dem Secret Service gesprochen und sich dann dafür entschieden, Kirk das tun zu lassen, was sie für sich und ihre Familie für nötig halte.
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rut/news.de
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