Donald Trump: Panik im Weißen Haus - Trump-Mitarbeiter senden verzweifelte Botschaften
Es herrscht offenbar Alarmstimmung. Donald Trumps Mitarbeiter im Weißen Haus verschicken in ihrer Verzweiflung anonym Panik-Memes an Journalisten - darunter mehrfach das berühmte Bild vom Cartoon-Hund im brennenden Haus, der behauptet, alles sei in Ordnung.
Von news.de-Redakteur Tobias Rüster - Uhr
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- Donald Trumps Mitarbeiter versinken in "nie endendem Chaos"
- "The Don" verursacht Panik unter seinen Mitarbeitern
- Jesus-Vergleich empört sogar treue Anhänger
- Donald Trump entsetzt mit Ausrede nach peinlichem Jesus-Bild
Im Weißen Haus herrscht angeblich Krisenstimmung. Nach turbulenten Tagen, in denen Präsident Donald Trump den Papst attackierte und sich in einem Social-Media-Beitrag mit Jesus Christus gleichsetzte, zeigen sich Mitarbeiter hinter den Kulissen in heller Aufregung.
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Donald Trumps Mitarbeiter versinken in "nie endendem Chaos"
Wie die Chefkorrespondentin des Weißen Hauses bei "Politico", Dasha Burns, erfuhr, übermittelten Quellen aus dem Umfeld der Regierung ihre Gefühlslage auf ungewöhnliche Weise. Sie schickten der Journalistin Memes - allerdings nur unter der Zusicherung völliger Anonymität. Die Bildnachrichten sollen ein deutliches Bild der internen Verfassung zeigen. Die Reaktionen lassen darauf schließen, dass sich die Situation für viele Beteiligte wie ein unkontrollierbares Feuer anfühlt, das um sich greift.
Donald Trump verursacht Panik unter seinen Mitarbeitern
Bei "The Daily Beast" wird drastisch von einem "nie endenden Chaos" und "Panik" gesprochen.
- Besonders häufig wurde das bekannte Internet-Meme mit dem Cartoon-Hund verschickt, der in einem lichterloh brennenden Haus sitzt und behauptet: "Alles ist in Ordnung." Mehrere Personen griffen dem Bericht zufolge zu diesem Bild, um ihre Empfindungen auszudrücken.
- Ein Regierungsvertreter wählte ein animiertes Bild aus der Sitcom "The IT Crowd", das die Hauptfigur Moss zeigt, wie sie hektisch an einem Computer arbeitet, während im Vordergrund Flammen lodern.
- Ein weiteres Meme stammte von einem republikanischen Wahlkampfstrategen mit engen Verbindungen zum Weißen Haus: Es zeigte ein Gemälde eines erschöpften Jesus, der verzweifelt das Gesicht in der Hand vergräbt, mit dem Text "Zeit, die Erde wieder zu überfluten".
- Eine dem Weißen Haus nahestehende Person teilte zudem ein Bild des erschöpft wirkenden Schauspielers Jonah Hill aus dem Film "War Dogs" mit der Aufschrift "I guess bro" - ein Hinweis darauf, dass hinter der öffentlichen Zuversicht privater Frust schwelt.
Donald Trump: Jesus-Vergleich empört sogar treue Anhänger
Der Auslöser für einen erheblichen Teil der Panik war ein Beitrag auf Truth Social, in dem sich Trump selbst als Jesus Christus darstellen ließ. Die Veröffentlichung entwickelte sich zu einem kommunikativen Desaster, das weit über gewöhnliche Kontroversen hinausging.
Besonders brisant: Die Empörung kam nicht nur von politischen Gegnern. Selbst aus den Reihen der katholischen Gemeinschaft und der sonst loyalen MAGA-Unterstützer schlug dem Präsidenten massiver Gegenwind entgegen. Die Kritik aus den eigenen Reihen traf die Regierung offenbar unerwartet hart.
Trump reagierte schließlich, indem er den umstrittenen Beitrag stillschweigend von seiner Plattform entfernte. Trump-Vize Vance sprach von einem Witz des Präsidenten.
Donald Trump entsetzt mit Ausrede nach peinlichem Jesus-Bild
Die Rechtfertigung des Präsidenten für die Löschung überrascht. Trump bestreitet vehement, dass die heftige Kritik aus den eigenen Reihen irgendeinen Einfluss auf seine Entscheidung gehabt habe, den umstrittenen Beitrag zu entfernen.
Stattdessen präsentiert er eine eigenwillige Erklärung: Er will sich geirrt haben. Nach eigenen Angaben habe er fälschlicherweise angenommen, die Darstellung zeige ihn in der Rolle eines Arztes - nicht als religiöse Figur.
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rut/news.de
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