Putin-News der Woche: Nuklearfantasien, 48-Stunden-Ultimatum und plötzlich Waffenruhe
Atomdrohungen im Staatsfernsehen, ein Oligarch fordert den nuklearen Schlag und plötzlich ordnet Wladimir Putin eine Waffenruhe an. Experten warnen: Hinter der scheinbaren Pause könnte ein perfides Kalkül stecken. Die Putin-News der Woche.
Von news.de-Redakteurin Anika Bube - Uhr
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- Atom-Eskalation: Oligarch fordert Nuklearschlag, TV-Propagandisten drohen mit Zerstörung ganzer Städte
- Hightech-Krieg: Ukrainische "Marsmenschen"-Drohnen bringen russische Truppen in Bedrängnis
- Trügerische Pause: Putin verkündet Oster-Waffenruhe – Experten warnen vor Täuschung
Zwischen extremer Eskalationsrhetorik und diplomatischer Mimikry scheint der Kreml derzeit alle Register zu ziehen. Während Propagandisten im Staatsfernsehen bereits den "Tag des jüngsten Gerichts" für Kiew heraufbeschwören, werden russische Einheiten auf dem Schlachtfeld mit Technologien konfrontiert, die direkt aus der Weltraumforschung zu stammen scheinen. Inmitten dieses Chaos keimt durch ein kurzes Schweigen der Waffen Hoffnung auf, doch Experten warnen vor einem hinterhältigen Kalkül Moskaus.
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Schock-Forderung: Sieg durch Atomschlag innerhalb eines Monats?
Der einflussreiche russische Oligarch Konstantin Malofejew hat Wladimir Putin öffentlich dazu aufgerufen, den Krieg durch einen gezielten Nuklearangriff zu beenden. Laut Malofejew könne Russland so innerhalb eines Monats den Sieg erringen, wobei er Vergleiche zu den US-Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki zog. Diese drastische Drohung erfolgt vor dem Hintergrund der neuen ukrainischen FP-9-Rakete, die mit einer Reichweite von 850 Kilometern theoretisch sogar Moskau treffen könnte. Malofejew fordert zudem die öffentliche Hinrichtung der ukrainischen Führung nach einem solchen Schlag.
48-Stunden-Ultimatum: Propagandisten drohen mit Auslöschung von Städten
Im russischen Staatsfernsehen haben die Propagandisten Michail Chodarenok und Wladimir Solowjow ein Ultimatum an Kiew gefordert, das sich an Donald Trumps Iran-Politik orientiert. Den Bewohnern von Großstädten wie Kiew, Odessa und Charkiw solle eine Frist von 48 Stunden zur Flucht gesetzt werden, bevor diese "vom Erdboden getilgt" würden. Chodarenok räumte ein, dass der Krieg mit konventionellen Waffen nach vier Jahren nicht mehr gewinnbar sei, und forderte den Einsatz von "Spezialwaffen" gegen Bunkeranlagen. Das Ziel der Hardliner ist ein Ende des Konflikts bis zum 1. Mai.
Technik-Terror an der Front: „Marsmenschen"-Drohnen versetzen Putin-Soldaten in Panik
An der Frontlinie sorgen neuartige ukrainische Kampfdrohnen, die von russischen Truppen als "Marsmenschen" bezeichnet werden, für Entsetzen. Diese Flugobjekte nutzen ein optisches Odometriesystem, das ursprünglich für NASA-Marsmissionen entwickelt wurde, wodurch sie komplett ohne GPS operieren können. In der finalen Angriffsphase agieren die Drohnen vollautonom und vergleichen Kamerabilder in Echtzeit mit geladenen Karten. Da sie für herkömmliche Detektoren unsichtbar und immun gegen elektronische Störsysteme sind, sprechen russische Militärbeobachter von einem "qualitativen Wandel" auf dem Schlachtfeld.
Überraschende Wende: Putin verkündet 30-stündige Oster-Waffenruhe
Zum orthodoxen Osterfest ordnete Wladimir Putin eine überraschende Kampfpause an, die von Samstagnachmittag bis Sonntagabend andauern soll. Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte die Waffenruhe und äußerte die Hoffnung, dass dies ein erster Schritt hin zu einem dauerhaften Frieden sein könnte. Dennoch bleiben Zweifel an der Aufrichtigkeit: In der Vergangenheit wurden ähnliche Feuerpausen oft gebrochen, und der Kreml lehnte eine Ruhepause zum Weihnachtsfest strikt ab. Währenddessen soll ein russischer Sondergesandter in den USA mit Donald Trump über Friedensbedingungen verhandeln.
Showdown im Ärmelkanal: Russisches Kriegsschiff provoziert Großbritannien
Ein schwer bewaffneter russischer Militärkonvoi sorgte für massive Spannungen, als er demonstrativ die britische Südküste passierte. Die Fregatte "Admiral Grigorovich" eskortierte dabei zwei Öltanker der sogenannten Schattenflotte, von denen einer bereits unter britischen Sanktionen steht. Experten werten dies als gezielte Demütigung der Regierung unter Keir Starmer. Hinter den Kulissen prüft London bereits drastische Gegenmaßnahmen, die bis hin zur Enterung der Schiffe durch Eliteeinheiten wie den SAS reichen könnten.
Absurde Kreml-These: Geheimpläne für deutsche Atombomben?
Der russische Auslandsgeheimdienst SVR behauptet, ohne Beweise anzuführen, dass in der EU heimlich an einer eigenen nuklearen Bewaffnung gearbeitet werde. Besonders deutsche Forschungszentren seien angeblich kurzfristig in der Lage, waffenfähiges Plutonium zu produzieren. Experten bewerten diese Vorwürfe als reine Propaganda, um die russische Bevölkerung angesichts des langanhaltenden Konflikts durch ein konstruiertes Bedrohungsszenario aus dem Westen zu einen. Tatsächlich gibt es in Europa lediglich Debatten über eine stärkere Nutzung des französischen Atomschirms, aber keine Pläne für ein deutsches Programm.
Hohn und nukleares Horrorszenario: Solowjow verspottet die USA
Nachdem Donald Trump im Iran-Konflikt eine Waffenruhe ankündigte, schlachtete die russische Propaganda dies als Beweis für die Schwäche der USA aus. Wladimir Solowjow bezeichnete die Vereinigten Staaten in seiner Sendung als "Papiertiger" und wertete die Entscheidung als faktische Kapitulation. Flankiert wurde die Häme von dem Experten Evgeny Tishkovets, der ein düsteres Szenario eines US-Atomschlags gegen den Iran entwarf. Er warnte vor radioaktivem "schwarzem Regen" und Partikeln, die bis zu 50 Jahre in der Stratosphäre zirkulieren und sogar Alaska erreichen könnten.
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