Donald Trump: "Er hält einfach nicht die Klappe" - US-Präsident für lächerlichen Wutanfall verspottet

Donald Trump sorgt erneut mit einem Wutausbruch für Schlagzeilen. Auf Truth Social holte er zum verbalen Rundumschlag gegen frühere Unterstützer aus und beschimpfte diese als "dumme Leute" und "Verlierer". Doch im Netz gerät Trump durch seine Pöbel-Attacke selbst in die Schussbahn und wird mit Spott übergossen.

Von news.de-Redakteurin - Uhr

Donald Trump nahm mehrere frühere Unterstützer ins Visier. (Foto) Suche
Donald Trump nahm mehrere frühere Unterstützer ins Visier. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon
  • Donald Trump flippt in den sozialen Medien aus
  • US-Präsident schimpft gegen frühere Unterstützer
  • Trump beschimpft frühere Weggefährten als "dumme Leute" und "Verlierer"
  • Trump verspottet für lächerlichen Wutanfall

Eigentlich kann man über die Tobsuchtsanfälle von Donald Trump nur noch beschämt lachen, wäre es nicht in Wahrheit so tragisch, wie tief der US-Präsident mittlerweile gesunken ist. Jeder, der nicht seiner Meinung ist, wird ohne Rücksicht auf Verluste öffentlich attackiert und beschimpft. In seinem aktuellen Truth-Social-Post nahm der 79-Jährige gleich mehrere frühere Weggefährten ins Visier.

Weitere aktuelle Meldungen zu Donald Trump finden Sie am Ende dieses Artikels.

Donald Trump eskaliert im Netz und schlägt um sich

In dem am 9. April veröffentlichten Beitrag bezeichnete er die Journalisten Tucker Carlson, Megyn Kelly, Candace Owens sowie Alex Jones als "dumme Leute" mit einem "niedrigen IQ". "Sie sind verrückte, Unruhestifter und sagen alles, was nötig ist, um etwas 'kostenlose' und billige Publicity zu bekommen", wütete Donald Trump bei Truth Social. Doch damit nicht genug. In seinem mehr als 2.700 Zeichen langen Post wurde der US-Präsident außerdem (wie so oft in der Vergangenheit) persönlich und teilte gegen jeden der vier unter der Gürtellinie aus.

Donald Trump redet sich in Rage und greift frühere Unterstützer persönlich an

Ex-Fox-News-Moderator Tucker Carlson wurde von ihm als "wild gestikulierender Narr" bezeichnet, "der nicht einmal das College abschließen konnte". Außerdem riet er Carlson, einen Psychiater aufzusuchen. Megyn Kellyn nahm er erneut aufgrund ihrer berühmten Rosie-O'Donnell-Frage ins Visier.

Zum Verständnis: Bei der ersten republikanischen TV-Debatte 2015 erkundigte sich Megyn Kelly nach Donald Trumps Umgang mit Frauen und erklärte, er habe Frauen in der Vergangenheit als "fette Schweine", "Hunde" und "widerliche Tiere" bezeichnet, woraufhin Donald Trump sie unterbrach und meinte, dies habe er nur bei Rosie O'Donnell getan. Ein Moment, der damals viral ging, weil Trump den Vorwurf mit einem Witz über seine langjährige Rivalin O'Donnell abtat. Eine Tatsache, die der US-Präsident bis heute offenbar nicht verdaut hat.

Donald Trump beleidigt Candace Owens und bringt First Lady Frankreichs ins Spiel

Candace Owens beschimpfte Donald Trump in ihrem aktuellen Wut-Beitrag aufgrund ihrer Anschuldigungen, Brigitte Macron sei in Wahrheit ein Mann, als "verrückt" und erklärte zudem, Frankreichs First Lady sei viel schöner als Owens. Und über Alex Jones zog der US-Präsident her, weil dieser sein gesamtes Vermögen verloren und nach Ansicht des Präsidenten "einige der dümmsten Dinge" von sich gegeben hat.

Donald Trump nach Wutausbruch verspottet - "Er hält einfach nicht die Klappe"

In den sozialen Netzwerken sorgte Donald Trumps Wutausbruch für unterschiedliche Reaktionen. Während sich die einen ob seiner Wortwahl entsetzt zeigen, überziehen andere den US-Präsidenten mit Spott:

  • "Völlig außer sich und traurig. Er hat wirklich den Verstand verloren. Alles, was man von Trump verlangt, ist, einmal ein anständiger Mensch zu sein. Das Richtige zu sagen."
  • "Es ist ihm mittlerweile egal, aber er hält einfach nicht die Klappe und hört nicht auf, darüber zu twittern."
  • "Was für ein erbärmlicher Mensch. Wie kann so jemand Präsident der USA sein?"
  • "Ich habe diesen Wortschwall meinem Psychiater gezeigt, und er kam zu dem Schluss, dass Trump ein soziopathischer, bösartiger Narzisst ist, der schon gestern eine verdammte Lobotomie gebraucht hätte."
  • "Wenn er sagt, dass es ihm egal ist, warum schreibt er dann einen so langen Tweet wie ein Kind?"

Auch diese aktuellen Meldungen zu Donald Trump sind einen Blick wert:

/bua/news.de

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.