Donald Trump: Geheime Infos zu Geld gemacht? Neue Vorwürfe gegen Trumps Machtzirkel

Kurz vor entscheidenden politischen Ankündigungen fließen plötzlich Millionen – und treffen exakt ins Schwarze. Neue Enthüllungen werfen die explosive Frage auf: Hat jemand im Umfeld von Donald Trump geheime Informationen zu Geld gemacht?

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Schwere Vorwürfe erschüttern das Umfeld von US-Präsident Donald Trump. (Foto) Suche
Schwere Vorwürfe erschüttern das Umfeld von US-Präsident Donald Trump. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon
  • Trump-Umfeld unter Insider-Verdacht
  • Trump-Vertraute sollen mit Iran-Konflikt Geld gemacht haben
  • Weißes Haus weist alles zurück

Schwere Vorwürfe erschüttern das Umfeld von US-Präsident Donald Trump: Mehrere Medienberichte legen nahe, dass Personen aus dem engsten Machtzirkel möglicherweise von Insiderwissen profitiert haben. Im Zentrum stehen verdächtige Finanzgeschäfte, die jeweils kurz vor bedeutenden politischen Ankündigungen getätigt wurden – darunter Spekulationen auf den Ölpreis vor Iran-Statements sowie Wetten auf die Festnahme des venezolanischen Präsidenten Maduro und die Tötung des iranischen Revolutionsführers Chamenei.

Der demokratische Senator Chris Murphy findet deutliche Worte: "Das ist Korruption. Unfassbare, schwindelerregende Korruption." Das Weiße Haus kündigte an, entsprechendes Fehlverhalten von Regierungsbeamten nicht zu tolerieren.

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Verdacht auf Insider-Skandal: Wer kassierte vor Trumps Entscheidungen ab?

Ein besonders auffälliger Vorgang ereignete sich am Morgen des 23. März: Termingeschäfte im Wert von rund einer halben Milliarde Dollar wurden auf sinkende Ölpreise platziert. Nur eine Viertelstunde später erschien auf Trumps Plattform "Truth Social" eine überraschende Nachricht: Das Ultimatum an den Iran werde verlängert, statt der angedrohten Zerstörung iranischer Energieanlagen sei nun von "produktiven Gesprächen" die Rede.

Die Konsequenz folgte unmittelbar – der Ölpreis stürzte ab. Genau jenes Szenario, auf das die unbekannten Spekulanten gesetzt hatten, trat ein. Über den Verdacht berichtete unter anderem die österreichische Zeitung "Der Standard".

Millionengewinne bei Wetten auf Maduro-Festnahme und Chamenei-Tod

Auch auf der Wettplattform Polymarket zeigen sich auffällige Muster. Ein anonymer Nutzer setzte lediglich 34.000 Dollar auf die als höchst unwahrscheinlich geltende Festnahme des venezolanischen Staatschefs Nicolas Maduro durch US-Spezialkräfte im Januar – und kassierte rund 410.000 Dollar Gewinn.

Bei der Tötung von Ayatollah Chamenei am 28. Februar 2026 fiel der Profit noch höher aus: Sechs Konten erzielten zusammen 1,2 Millionen Dollar. Besonders brisant: Laut der Analysefirma Bubblemaps wurden diese Accounts erst wenige Stunden vor den Angriffen auf den Iran mit Geldmitteln ausgestattet.

Pentagon weist Vorwürfe gegen Kriegsminister zurück

Auch US-Kriegsminister Pete Hegseth geriet zeitweise unter Verdacht. Laut "Financial Times" soll ein Broker aus seinem Umfeld kurz vor Beginn des Iran-Konflikts eine millionenschwere Investition im Rüstungsbereich geprüft haben. Ein Pentagon-Sprecher wies diese Anschuldigungen entschieden zurück.

Die Verdachtsmomente reihen sich in ein Muster ein: Bereits im April 2025 hatte Trump kurz nach Börseneröffnung zum Aktienkauf aufgerufen – nur Stunden bevor er Zollaussetzungen verkündete, die einen Kursanstieg auslösten. Schon damals warfen die Demokraten ihm einen Insiderhandelsskandal vor.

Das Weiße Haus stellte klar: Sollten Regierungsbeamte mit vertraulichem Wissen Gewinne erzielt haben, werde dies Konsequenzen haben.

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