Krieg mit Hisbollah: Wieder gegenseitige Angriffe zwischen Hisbollah und Israel
Laut US-Präsident Trump fährt Israel die Angriffe im Nachbarland Libanon zurück. Tatsächlich sind sie derzeit deutlich weniger heftig als zuvor.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Die gegenseitigen Angriffe der israelischen Armee und der libanesischen Hisbollah-Miliz dauern trotz geplanter direkter Gespräche zwischen Israel und dem Libanon an. Die Hisbollah feuerte am Morgen erneut Geschosse auf den Norden Israels. Dort wurde israelischen Medien zufolge ein Haus von einer Rakete der Miliz getroffen und beschädigt. Berichte über Opfer gab es zunächst nicht. Die Hisbollah reklamierte einen Raketenangriff für sich.
Auch im Libanon wurden erneut Angriffe gemeldet. Die staatliche Nachrichtenagentur NNA berichtete von Angriffen vor allem Südlibanon. Mindestens ein Mensch sei dabei getötet worden.
Bei verheerenden israelischen Angriffen im Libanon waren libanesischen Angaben zufolge am Mittwoch mehr als 300 Menschen ums Leben gekommen. Die Intensität der israelischen Angriffe hat seither deutlich abgenommen. US-Präsident Donald Trump hatte am Donnerstag dem US-Sender NBC gesagt, er habe mit Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu gesprochen und dieser habe eine Reduzierung der Attacken zugesagt. Netanjahu selbst sprach danach davon, dass Israel die Hisbollah weiter bekämpfen und nicht aufhören werde, ehe es Sicherheit für die Bevölkerung im Norden Israels gebe.
Das US-Außenministerium wird in der kommenden Woche Gespräche zwischen dem Libanon und Israel ausrichten. Dabei soll es um eine Waffenruhe gehen. Nach Angaben des Büros von Netanjahu sollen sich die direkten Verhandlungen auf die Entwaffnung der Hisbollah und die Aufnahme friedlicher Beziehungen zwischen Israel und dem Libanon konzentrieren. Wie israelische Medien meldeten, werden an den Gesprächen zunächst die US-Botschafter beider Länder teilnehmen.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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