Krieg in Nahost: Iran greift Großraum Tel Aviv erneut mit Streumunition an

Im Zentrum Israels sowie an der Südspitze des kleinen Landes heulen erneut die Warnsirenen. Human Rights Watch sieht im Einsatz von Streumunition durch den Iran mögliche Kriegsverbrechen.

Erstellt von - Uhr

Täglich bestens informiert mit den aktuellen Politik-Nachrichten auf news.de (Symbolbild). (Foto) Suche
Täglich bestens informiert mit den aktuellen Politik-Nachrichten auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / Семен Саливанчук

Bei einem neuen Raketenangriff auf den Großraum Tel Aviv hat der Iran nach israelischen Militärangaben erneut international geächtete Streumunition eingesetzt. Am Morgen heulten auch im Stadtzentrum der Küstenmetropole die Warnsirenen, die Bürger liefen in Schutzräume. Es waren dumpfe Explosionen zu hören.

Der israelische TV-Sender berichtete, es habe etwa zehn Einschlagsorte gegeben. Dabei sei Sachschaden an Gebäuden und Fahrzeugen verursacht worden. Berichte zu Verletzten gab es zunächst nicht. Auch die Hafenstadt Eilat an der Südspitze Israels wurde nach Medienberichten mit Streumunition angegriffen.

Eine Rakete mit Streumunition zerbricht häufig über dem Ziel in der Luft und verteilt dann Submunitionen, auch Bomblets genannt, über einem großen Gebiet. Die kleinen Geschosse können von der israelischen Luftabwehr kaum abgefangen werden.

Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch hatte die iranischen Angriffe mit Streumunition auf israelische Bevölkerungszentren zuletzt verurteilt. Diese könnten auch Kriegsverbrechen darstellen, hieß es in dem Bericht.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

Weitere aktuelle News im Ressort "Politik":

/roj/news.de

Themen:

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.