Krieg in Nahost: Israel droht mit Zerstörung der iranischen Infrastruktur
Nach neuen iranischen Raketenangriffen auf israelische Städte droht Israels Verteidigungsminister mit der Zerstörung der Infrastruktur des Irans. Welche Pläne Israel mit den USA verfolgen soll.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz hat mit der Zerstörung der Infrastruktur des Irans gedroht, sollten Raketenangriffe auf israelische Zivilisten weitergehen. "Wir haben die Stahl-Infrastruktur und die petrochemische Industrie schwer getroffen – und heute und an jedem weiteren Tag wird es weitergehen", sagte Katz nach Angaben seines Büros.
Man werde "die iranische nationale Infrastruktur weiter zerschlagen und das Terrorregime zermürben und zum Einsturz bringen – ebenso wie seine Fähigkeit, Terror voranzutreiben und auf den Staat Israel zu schießen", sagte der Verteidigungsminister nach neuen Raketenangriffen des Irans auf israelische Städte, darunter die Küstenmetropole Tel Aviv.
Gemeinsame Liste strategischer Ziele mit den USA
Die "Jerusalem Post" berichtete, Israel und die Vereinigten Staaten hätten eine umfassende Liste strategischer Ziele ausgearbeitet, die im Iran angegriffen werden sollten, falls die Islamische Republik die Anforderungen des Ultimatums von US-Präsident Donald Trump nicht erfülle.
Trump droht seit längerem damit, iranische Kraftwerke sowie die iranische Infrastruktur anzugreifen, sollte Teheran nicht die Straße von Hormus für den Schiffsverkehr öffnen oder einem Abkommen zustimmen. Ein Ultimatum in der Frage verschob er offenbar ein drittes Mal, auf Dienstagabend, 20.00 Uhr US-Ostküstenzeit (2.00 Uhr in der Nacht zum Mittwoch deutscher Zeit).
Die Armeen Israels und der USA hätten sich in der Frage bereits abgestimmt, schrieb die "Jerusalem Post". Israel favorisiere Angriffe auf den Energiesektor und die nationale Infrastruktur des Irans und warte auf "grünes Licht" vonseiten der USA. Ein israelischer Regierungsvertreter sagte der Zeitung, Angriffe auf Energieanlagen würden zum "totalen wirtschaftlichen Zusammenbruch des Irans" führen und die Stabilität des iranischen Machtapparats erheblich schwächen.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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