Donald Trump: Er könnte das Militär "bestechen" - Historiker warnt vor Trump-Putsch
Ein Yale-Historiker warnt öffentlich vor einem möglichen Staatsstreich durch Präsident Trump und sieht in der geplanten Verdopplung des Militärbudgets einen Bestechungsversuch an die Streitkräfte.
Erstellt von Anika Bube - Uhr
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- Yale-Historiker Timothy Snyder wirft Donald Trump indirekt Staatsstreich-Pläne vor
- Militärbudget-Erhöhung könnte laut Snyder "eine Art verzweifelte Bestechung" sein
- Warnung vor möglichem Terror-Szenario zur Manipulation der Wahlen 2026
Ein beunruhigendes Szenario für die USA: Timothy Snyder, renommierter Historiker der Yale University und Experte für Autoritarismus, erhebt schwerwiegende Vorwürfe gegen Präsident Donald Trump. In einem Beitrag auf Substack bezeichnet Snyder die geplante 50-prozentige Erhöhung des Militärbudgets als möglichen Versuch, die Loyalität der Streitkräfte zu erkaufen – mit einem Ziel, das jeden Demokraten in Angst versetzen dürfte: ein potenzieller Staatsstreich.
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Donald Trump: Verzweifelter Versuch, Loyalität zu erzwingen?
Snyder formuliert klare Worte:Die Erhöhung des Militärhaushalts sei "als eine Art verzweifelte Bestechung" zu verstehen. Die Gelder sollen demnach Offiziere, Soldaten und Matrosen dazu bewegen, Trump im Notfall zu unterstützen – trotz jahrzehntelanger Missachtung seitens des Präsidenten. "Diese Gelder sollen sie dazu bewegen, ihm bei einem Staatsstreich gegen Amerikaner zu helfen", argumentiert der Historiker.
Snyder zieht eine direkte Verbindung zu den Moskauer Wohnhausbomben 1999, die den Weg von Wladimir Putin zur Diktatur erleichtert hätten. Er bezeichnet Trump in diesem Zusammenhang als "Putins Klienten" und warnt, dass inszenierter Terror die beste Chance für einen Staatsstreich sei. "Man solle daher präventiv, jetzt skeptisch gegenüber jeder künftigen Darstellung eines Terroranschlags durch Trump sein", schreibt Snyder. "Unabhängig vom wahren Ursprung und Charakter eines solchen Ereignisses werde der Präsident eine selbstdienliche Darstellung liefern, die einem Staatsstreich und einer Diktatur dienen soll."
Terroranschläge als Mittel zur Wahlmanipulation?
Laut Snyder könnte Trump ein inszeniertes Ereignis nutzen, um Zwischenwahlen 2026 zu sabotieren oder Wahlen generell zu diskreditieren. Der Historiker mahnt, dass jede vermeintliche Krisendarstellung des Präsidenten vorauseilend auf Skepsis stoßen müsse, da sie ansonsten politische Macht in die falschen Hände spiele. Trotz der drastischen Warnungen sieht Snyder Trumps Position als grundsätzlich schwach an. Ein Staatsstreich könne nur gelingen, wenn die Bevölkerung vorauseilend gehorcht. "Wer dann überrascht reagiere, liefere Trump genau die 'einzigartige politische Ressource', die seine schwache Position in eine starke verwandeln kann."
Der Historiker betont, dass aktiver Widerstand der Bürger entscheidend sei, um Machtmissbrauch zu verhindern. Die Warnung ist klar: Geschichte zeige, dass Kriegsvorwände und inszenierte Krisen von autoritären Akteuren gezielt genutzt werden können. Wer nicht vorbereitet ist, könnte Trump genau den Vorteil liefern, den er für seine potenziell diktatorischen Ziele benötigt.
Timothy Snyder liefert mit seiner Analyse ein alarmierendes Szenario, das die politische Landschaft der USA ins Wanken bringen könnte:
- Ein Präsident, der das Militär finanziell ködert
- Inszenierter Terror als Mittel zur Wahlmanipulation
- Historische Parallelen zu Putins Aufstieg
Für Snyder ist die Botschaft eindeutig: Demokratie erfordert Wachsamkeit, Skepsis und Widerstand.
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bua/news.de/stg
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